Bochum

Kälte-Hammer trifft Bochum, Essen und Co.: Wann Mega-Kälte und Dauerfrost das Ruhrgebiet erreichen

In Bochum, Essen und anderen Städten des Ruhrgebiets stehen ungewöhnlich kalte Tage an.
In Bochum, Essen und anderen Städten des Ruhrgebiets stehen ungewöhnlich kalte Tage an.
Foto: Ingo Otto / Funke Foto Services

Bochum. Obwohl zuletzt die Sonne schien, sanken die Temperaturen im Ruhrgebiet fast beständig ab. Doch die richtige Kältewelle kommt erst noch. Denn am Wochenende erreicht eine Kaltfront aus Russland Deutschland - und somit auch das Ruhrgebiet.

In der Nacht auf Sonntag sinken die Temperaturen dann ab - Dauerfrost hält zwischen Bochum und Duisburg Einzug. „Die Temperaturen steigen auch tagsüber kaum über den Gefrierpunkt“, sagt Ulrike Zenkner vom Deutschen Wetterdienst in Essen.

Kältewelle sorgt für Dauerfrost im Ruhrgebiet

„Nur westlich des Rheins können die Temperaturen noch knapp über null Grad steigen“, sagt die Meteorologin. Im Sauerland könnten die Minusgrade sogar zweistellig werden, nachts sogar auf Minus 14 Grad absinken.

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„Ab dem Montag wird es teilweise noch kälter“, erklärt Zenkner. Bis Mittwoch müssen die Menschen im Ruhrgebiet mit Dauerfrost rechnen. „Zu dieser Jahreszeit ist eine solche Kälte definitiv ungewöhnlich“, sagt Zenkner. Schließlich sei am Donnerstag, 1. März, eigentlich der Beginn des meteorologischen Frühlings.

Stadt Essen reagiert auf Kältefront

Dann steigen die Temperaturen zwar leicht an - bleiben aber auch nur knapp über dem Gefrierpunkt. Ähnlich dürfte das Wetter zum kommenden Wochenende bleiben. Zahlreiche Institutionen haben bereits auf die anstehende Kältewelle reagiert. So können Obdachlose im Essener Tierheim über Nacht ihre Hunde abgeben, außerdem werden Flüchtlingsheime für Obdachlose geöffnet.

U-Bahn-Schächte würden aber nicht wie in anderen Städten nachts unverschlossen bleiben, damit die Wohnungslosen dorthin ausweichen könnten. (fel)

 
 

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