Jazzige Botschaften vom Mars

Chris Hopkins  Foto: Ingo Otto/WAZ FotoPool
Chris Hopkins Foto: Ingo Otto/WAZ FotoPool
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Bochum..  Auf einer Erfolgswelle schwimmt Bochums Top-Swing-Pianist Chris Hopkins, natürlich nicht er allein, sondern die gesamte Crew seiner Band Echoes of Swing. Deren neues Album „Message from Mars“ begeistert allerorten.

„Eine himmlisch schöne Platte... quicklebendig und voll wunderbarer, zeitloser Ideen“, jubelt die Musikzeitschrift Rondo. „Hopkins, Dawson, Lhotzky und Mewes nehmen den Swing als Kunstform ernst und interpretieren ihn lustvoll. Das macht von der ersten bis zur letzten Note einen riesigen Spaß“, schreibt der Westfälische Anzeiger.

Tatsächlich wird auf „Message from Mars“ zeitloser Swing auf 1 a-Niveau im Wortsinn zelebriert. Alles klingt harmonisch und abwechslungsreich, ist aber immer auch spannend in Szene gesetzt. Mithin beweist sich einmal mehr, dass dieses Ensemble als Unikat in der Jazzlandschaft seinen Stammplatz gefunden hat.

von der Jazz-Kreuzfahrt zurück

Hopkins und Echoes of Swing sind eine weltweit gefragte Band. Da die Zahl der Musiker, die heute noch Swing im Stil der 30er und 40er Jahre spielen, nicht allzu umfassend ist, kennt man sich untereinander, und hilft sich bei Gastspielen aus. So waren Größen wie Hazy Osterwald oder Dick Hyman auf Einladung von Hopkins’ in Bochum. Erst im November kamen Chris & Co. von einer Jazz-Kreuzfahrt durch Mittelmeer zurück, Mitte Februar stellen Echoes of Swing ihre neue CD beim Festival in Bayonne vor.

Jazz als Leidenschaft

Zwischendurch kehrt Chris Hopkins immer wieder gern nach Bochum, in seine „Lieblingsheimatstadt“ zurück. Geboren wurde er 1972 als Sohn einer Deutschen und eines Amerikaner in Princeton, N.J. (USA), doch verbrachte er seine Jugend in Querenburg! Er genoss zunächst eine klassische Cembalo-Ausbildung, entdeckte aber mit 13 Jahren den Jazz als seine Leidenschaft. Chris’ Klavierstil wurzelt in der Tradition der Stride- und Swing-Pianisten Fats Waller, Teddy Wilson, Earl Hines, Duke Ellington, Mel Powell, Nat King Cole und vieler anderer Jazzpioniere, deren Stilmerkmale er kongenial in die heutige Zeit überträgt.

 
 

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