Holding-Chef mit Erfahrung gesucht

Andreas Rorowski
Ein Wahrzeichen der Stadt, dass Bochums Wirtschaftsstruktur vergangener Tage symbolisiert: das Bergbaumuseum. Der künftige Chef der Wirtschaftsförderung Holding soll die strategischen Grundlage für Bochum 4.0 legen.
Ein Wahrzeichen der Stadt, dass Bochums Wirtschaftsstruktur vergangener Tage symbolisiert: das Bergbaumuseum. Der künftige Chef der Wirtschaftsförderung Holding soll die strategischen Grundlage für Bochum 4.0 legen.
Foto: www.blossey.eu
Die Unternehmensberatung Kienbaum aus Gummersbach sucht im Auftrag der Stadt Bochum nach Geschäftsführern für die neue Wirtschaftsförderung Holding und die EGR. Beide Stellen sind jetzt öffentlich ausgeschrieben.

Bochum. Eile ist geboten. Bochum braucht so schnell wie möglich einen strategischen Kopf für seine Wirtschaftsförderung Holding. Gut zwei Monate nach dem politischen Beschluss für die Gründung der Holding ist nun auch die Ausschreibung für deren Leitung in der Öffentlichkeit.

Die Unternehmensberatung Kienbaum aus Gummersbach hat im Namen der Stadt ein Stellenangebot ins Netz gestellt. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird demnach ein Geschäftsführer gesucht, der „die strategischen Unternehmensaktivitäten und die konzeptionelle Ausgestaltung der Leitlinien für den Wirtschaftsstandort Bochum“ steuert.

„Sehr erfahrene, dynamische Führungspersönlichkeit“ gesucht

Es geht um nicht weniger als die vakante Königsposition bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt. Und dafür wird eine „sehr erfahrene, dynamische Führungspersönlichkeit“ gesucht mit abgeschlossenem Hochschulstudium und mehrjähriger Berufserfahrung in der Wirtschafts- oder Strukturförderung. Ebenso wie für den ebenfalls von Kienbaum für die Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft Ruhr gesuchten Kandidaten gilt für den Holding-Chef eine Residenzpflicht. Wer in Bochum an entscheidender Stelle Weichen stellen will, der soll auch die Stadt von innen kennen oder möglichst bald kennen lernen.

Noch im Frühjahr soll eine Entscheidung her. „Es muss schnell gehen“, hatte Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz gegenüber der WAZ über die Suche nach einem geeigneten Geschäftsführer gesagt.