Hoch Gerd beschert Hoch-Zeit für Biergärten

Anne Bickelbacher und ihre Kollegen haben alle Hände voll zu tun: Der Biergarten im „Forsthaus“ im Weitmarer Holz ist in diesen spätsommerlichen Tagen ebenso gut gefüllt wie die meisten anderen Außenterrassen.
Anne Bickelbacher und ihre Kollegen haben alle Hände voll zu tun: Der Biergarten im „Forsthaus“ im Weitmarer Holz ist in diesen spätsommerlichen Tagen ebenso gut gefüllt wie die meisten anderen Außenterrassen.
Foto: FUNKE Foto Services
  • Spät, aber nicht zu spät hat sich der Sommer mit Temperaturen über 30 Grad eingestellt
  • Das tolle Wetter füllt die Biergärten, die ab dem Nachmittag rappelvoll sind
  • Die WAZ gibt Tipps. wo sich Open-Air-Gäste in Bochum besonders wohlfühlen können

Bochum.. Der Sommer ist da. Spät. Aber nicht zu spät. Ein Hoch auf Hoch Gerd: Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad ist endlich die Hoch-Zeit der Zeitgenossen gekommen, die Speis und Trank am liebsten unter freiem Himmel genießen.

Willkommen im Biergarten!

„Hier brummt’s“, lacht Anne Bickelbacher. Und sie hat gut lachen. Seit der Lorenz über Bochum ballert, ist ihr Forsthaus an der Blankensteiner Straße 147 (täglich ab 17 Uhr, samstags 15 Uhr, sonntags 10 Uhr) ein beliebter Treffpunkt für Frischluft-Fans. 200 Plätze bietet die lauschige Außengastronomie inmitten des Weitmarer Holzes. Die sind ab dem Nachmittag nonstop belegt – „mitunter in drei Schichten“, freut sich die Chefin.

Blick aufs Kloster inklusive

Der Durst der Ausflügler dürfte in den nächsten Tagen nicht kleiner werden: Auch am Wochenende soll die 30-Grad-Marke geknackt werden. Und es kommt noch besser: Selbst zum Herbstanfang könnte es warm bleiben. Gut so. Denn wer’s oben ohne mag, hat in Bochum eine reiche Auswahl an stimmungsvollen Biergärten.

Gleichfalls im Süden lockt das Haus Spitz zum Abendplausch in den neuen Biergarten im Innenhof (ab 17.30 Uhr, mittwochs und samstags geschlossen). Besonderheit an der Kemnader Straße 138: Beim Blick auf das Zisterzienser-Kloster haben die Zecher einen direkten Draht nach ganz oben.

Ein Klassiker ist die Gartenwirtschaft (die heißt hier wirklich so) von Haus Goeke. Unter Kastanien lässt’s sich idyllisch schmausen an der Josephinenstraße 65. Die nahen Grummer Teiche laden vor oder nach der Einkehr zum Spaziergang ein (dienstags bis samstags ab 17 Uhr, sonntags 12 Uhr).

„Biergarten geöffnet“, heißt es auch in Hartmann’s Wirtshaus an der Wasserstraße 77. Zünftig geht’s zu im traditionsreichen, bayerisch anmutenden Gasthaus in Altenbochum. Die Hartmänner scheuen keine Konkurrenz und bitten dienstags bis sonntags ab 11 Uhr in den (O-Ton) „wahrscheinlich schönsten Biergarten Bochums“.

Gleichfalls als Schmuckstück gelten der trefflich im Grünen gelegene Biergarten des Restaurants Zum Wiesental (Am Wiesengrund 18, täglich ab 12 Uhr) und die Außengastronomie des „Blauen Engel“ (Eigenwerbung: ländlich, sittlich, ruhrgebietsromantisch“) an der Höfestraße 86 im lieblichen Laer (täglich ab 10 Uhr).

Der vielleicht urigste Biergarten der Stadt mit einer ebensolchen Wirtin erwartet den Gast in Hamme. Versprochen: Von Elfriede Fey und einem Besuch im Haus Fey (Hofsteder Straße 17) werden wahre Ruhris noch lange schwärmen.

 
 

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