Herne

Kleingärtner in Herne von Wespen totgestochen – so kam es zur Tragödie

Ein Kleingärtner aus Herne wurde von Wespen totgestochen. (Symbolfoto)
Ein Kleingärtner aus Herne wurde von Wespen totgestochen. (Symbolfoto)
Foto: imago/Harald Lange

Herne. Weil er beim Beschneiden einer Hecke versehentlich mit der Heckenschere in ein Wespennest geschnitten hatte, wurde ein Kleingärtner (50) aus Herne am Montag totgestochen.

Inzwischen gehen die Behörden davon aus, dass es ein allergischer Schock war, das den Mann das Leben kostete.

Herner Kleingärtner von Wespen totgestochen: Behörden gehen von Allergie aus

„Alles deutet darauf hin. Der Rettungsdienst stellte weniger als zehn Wespenstiche fest. Diese Zahl ist für einen nicht allergischen Menschen normalerweise unbedenklich.“ Unklar bleibt, ob der Herner von seiner Allergie wusste.

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Mehrfach wurde der Mann ins Gesicht gestochen, flüchtete noch aus seiner Parzelle durch die Kleingartenanlage vor den Insekten. Doch dann brach er zusammen.

>> Wespen zu töten kann in NRW ziemlich teuer werden

Als der Rettungsdienst eintraf, waren die Wespen von dieser Stelle bereits verschwunden. Ein Notarzt versuchte noch, den 50-Jährigen zu reanimieren – vergeblich.

Unweit des Schrebergartens war anschließend noch ein zweites Wespennest entdeckt worden. Nabu-Wespenexperte Otto Große-Bley geht davon aus, dass die tödlichen Stiche von einer sogenannten mittleren Wespe kamen. „Diese Art ist die einzige, die das Licht liebt und ihr Nest auch in Büschen und Hecken bauen.“ Die Kleingärtner kümmerten sich um die Entfernung beider Nester.

 
 

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