Anzeige
Herne

Pizza für Obdachlose: So ging es mit der „Pizza Arena“ in Herne nach der Weihnachts-Aktion weiter

Alex Sharif öffnete an Heiligabend die Pizzeria seiner Eltern, um kostenlos Pizza an Hilfsbedürftige auszugeben.
Foto: Imago/ Privat/ Fotomontage: DER WESTEN
Anzeige

Herne. Die „Pizza Arena“ in Herne hat mit einer wunderbaren Weihnachts-Aktion viele obdachlose Menschen glücklich gemacht. Denn dort gab es an Heiligabend kostenlos Pizza und Getränke für Bedürftige. Doch wie ging es danach weiter? Und will man die Aktion wiederholen? Wir sprachen mit Alex Sharif, der maßgeblich für die Aktion verantwortlich war.

-------------------------------------

Outbrain

• Mehr zum Thema:

„Wir haben immer viel geteilt“ - So will ein Gelsenkirchener (36) an Weihnachten Obdachlose glücklich machen

Gratis-Pizza-Aktion in Herne an Heiligabend: Für den Obdachlosen Horst (54) wird anschließend ein großer Traum wahr

• Top-News des Tages:

„Bares für Rares“: Flohmarktfund entpuppt sich als Schatz – 6800 Prozent Gewinn bei Verkauf von Ölgemälde

Bundespräsident schaltet sich in Streit um Essener Tafel ein

-------------------------------------

Er sagt: „Immer, wenn danach Kunden reingekommen sind, haben sie uns großen Zuspruch gegeben und gesagt, dass es eine gute Aktion war.“ Viele Menschen hätten bereits angekündigt, dass sie in diesem Jahr dabei helfen wollen. „Für uns war das in Herne eine Sache, durch die wir jetzt mehr oder weniger zum Begriff geworden sind“, sagt Sharif glücklich.

Ein Gast hätte auch zu ihm gesagt, dass das für ihn ein Zeichen gelungener Integration sei, grinst Sharif. „Dabei bin ich hier geboren.“ Der Mann habe ihm auch gesagt, dass er es traurig finde, dass die Deutschen viel Essen wegschmeißen würden. Und dass er es deswegen gut finde, dass Muslime nun auf diese Weise zeigen würden, wie man es auch machen kann.

„Jeder sieht die Aktion mit seinen eigenen Augen“

„Jeder sieht die Aktion mit seinen eigenen Augen. Was ich mir nur gewünscht hätte, wäre etwas mehr Zeit gewesen, um die Aktion noch bekannter zu machen. Wir wissen jetzt auf jeden Fall, wie wir das handhaben können. Dieses Jahr wird es demnach Flugblätter in Suppenküchen rund um Herne geben. Dann sehen die Leute das und merken es sich“, sagt Sharif.

„Dass diese Sache aber so gut angenommen worden ist, auch von den Medien, das hab' ich wirklich nicht gedacht“, sagt Sharif. (jp)

Outbrain
Anzeige