„Heldenmarkt“ und „gut.“ setzen auf nachhaltiges Design

Auf der Design-Schau "gut." und dem "Heldenmarkt" werden nachhaltige Produkte
Auf der Design-Schau "gut." und dem "Heldenmarkt" werden nachhaltige Produkte
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
In der Bochumer Jahrhunderthalle dreht sich vom 21. bis 23. März wieder alles um eine sozial-ökologische Lebensweise. Die Messen „gut.“ der „Heldenmarkt“ bieten wieder Design, Lebensmittel und vieles mehr. Mit dem Schwerpunkt „Niederlande“ strecken die Veranstalter der „gut.“ ihre Fühler nach Europa aus.

Bochum.. Statt alles gleich wegzuwerfen, recyceln Menschen ihren Abfall. Sie beuten weder andere Menschen aus noch die Natur, sondern sie wirtschaften fair und produzieren ökologisch. Diese zukunftsweisenden Ideen gehören zu den Prinzipien, die hinter den beiden Messen „Gut. – Die Messe für soziales, faires und nachhaltiges Design“ und dem „Heldenmarkt“ stehen.

Die Partnerschaft der Designmesse und Deutschlands führender Messe für nachhaltigen Konsum aus Berlin begann im vergangenen Jahr und wird nun in diesem Jahr fortgeführt. An 160 Ständen können sich die Besucher über ein nachhaltiges Leben informieren. „Der Trend geht zu vegetarischer und auch veganer Ernährung. Allerdings versuchen wir alle Alltagsbereiche einzubeziehen. Von Lebensmitteln über Wohnen bis hin zu den Finanzen“, erläuterte Daniel Sechert, Geschäftsführer des Heldenmarktes am Montag im Pressegespräch.

Veranstalter strecken Fühler nach Europa aus

Während die Zusammenarbeit mit den Berliner Messemachern im vergangenen Jahr erfolgreich umgesetzt wurde, feiert in diesem Jahr eine Länderpartnerschaft Premiere. Mit dem Schwerpunkt „Niederlande“ strecken die Veranstalter der „gut.“ ihre Fühler nach Europa aus.

Partner für die Verbindung nach Limburg ist das Europäische Zentrum für die Kreativwirtschaft, dessen Geschäftsführer Prof. Dieter Gorny in dieser Messe eine große Chance für die Region sieht. „Es geht darum, eine Brücke zu schlagen, nicht nur um neue Kunden zu gewinnen, sondern um durch diese Netzwerke klarzumachen, dass das Ruhrgebiet ein spannender Ort ist.

Erstmals 5000 Euro von der Wirtschaftsförderung

Somit können sich neue Möglichkeiten für die Teilnehmer und für die nachhaltige Wirtschaft ergeben.“ Auf einem 150 Quadratmeter großen Stand werden sich etwa zehn niederländische Designer mit ihren Produkten präsentieren. Erstmals wird die „gut.“ mit 5000 Euro von der Wirtschaftsförderung „metropoleruhr GmbH“ unterstützt.

Für die 20 Aussteller aus der Region bezahlt sie die ersten zwei Meter Ausstellungsfläche. „Zwischen der Kreativwirtschaft und der herrkömmlichen Industrie gibt es manchmal Berührungsängste. Es müssen Anlässe geschaffen werden, um eine regionale Strahlkraft für die Anbieter herzustellen“, sagte Rasmus C. Beck, Geschäftsführer von metropoleruhr.

Guido Röcken, Projektmanager der „gut.“ freute sich über viele Projektpartner wie „entia.de“, den größten Online-Anbieter für nachhaltige Produkte aus Werkstätten von behinderten Menschen. Er versprach viele spannende Ideen:„Ein Anbieter baut aus alten Skateboards Garderoben. Er bat mich, darauf hinzuweisen: Wer ihm ein altes Skateboard mitbringt, kommt umsonst in die Messe.“

 
 

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