Grundsteinlegung für die Kultur Ruhr GmbH

Die gemeinsaem Gesellschaft von Land und Regionalverband Ruhr soll Anfang 2017 in den Bochumer Westpark umziehen.

Bochum..  Die Kultur Ruhr GmbH soll Anfang 2017 nach Bochum umziehen. Der Firmensitz der gemeinsamen Gesellschaft von Land und Regionalverband Ruhr (RVR) entsteht neben der Jahrhunderthalle.

Unter Beteiligung von Landes- und Kommunalpolitik legten am 25. April bei böig-kaltem Aprilwetter die Kultur Ruhr-Geschäftsführer Johan Simons und Lukas Crepaz den Grundstein für den Neubau. Simons, auch Intendant der Ruhrtriennale und designierter Intendant des Schauspielhauses ab 2018, meinte launig: „Jetzt bin ich wirklich schon ein Bochumer!“

55 Mitarbeiter/innen

Auf 1377 Quadratmetern entstehen Büros und Gemeinschaftsräume für die Kultur Ruhr GmbH, die zur Zeit auf dem IBA/Rheinelbe-Gelände in GE-Ückendorf anässig ist. 55 Mitarbeiter sind ganzjährig beschäftigt, zu Festivalzeiten steigt die Teamgröße auf 90 an. Die GmbH zieht als Mieter in den Neubau ein, der von der Echterhoff – Holland GmbH erstellt wird.

Die Ansiedlung gilt aus zwei Gründen als maßgeblich für die Entwicklung des Standortes. Zum einen gewinnt Bochum mit der Kultur Ruhr GmbH einen einflussreichen Spieler im Struktuwandel des Ruhrgebiets. „Bochum als Kulturstandort Nummer 1 im Ruhrgebiet wird durch den Umzug weiter gestärkt“, meinte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD).

Vier weitere Interessenten

Gleichzeitig sieht das Stadtoberhaupt den Erstmieter auf dem Krupp-Areal an der zukünftigen Gerard-Mortier-Straße (er war Gründungsintendant der Ruhrtriennale) als Türöffner für weitere Firmen. „Es gibt konkret vier Interessenten aus den Berichen IT, Gesundheit und Dienstleistung, die sich hier ansiedeln wollen“, so Eiskirch. Das Areal wird von der Stadt gemeinsam mit dem Eigentümer NRW Urban vermarktet.

Die Ansiedlung der Kultur Ruhr GmbH ist ein darüber hinaus ein Mosaikstein im Deal des Übergangs der Jahrhunderthalle in die Verantwortung der Stadt Bochum – und das wiederum ein Mosaikstein innerhalb der komplexen Finanzierung des Musiforums Ruhr, das im Herbst an der Viktoriastraße eröffnet wird.

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