Goldbeck soll die Vonovia-Hauptverwaltung in Bochum bauen

So soll nach einem ersten Entwurf das Eingangsportal der künftigen Vonovia-Hauptverwaltung an der Universitätsstraße aussehen.
So soll nach einem ersten Entwurf das Eingangsportal der künftigen Vonovia-Hauptverwaltung an der Universitätsstraße aussehen.
Foto: Vonovia
Entwurf zeigt einen eher unspektakulären Baukörper. Arbeitsplätze für 1000 Mitarbeiter. Grundsteinlegung in diesem Jahr.

Bochum.. Noch in diesem Jahr will Wohnungsbau-Riese Vonovia den Grundstein für den Bau seiner neuen Unternehmenszentrale an der Universitätsstraße legen. Derzeit werden die Unterlagen für den Bauantrag vorbereitet. Laut Vonovia schreite das zwischenzeitlich ruhende Verfahren für den Bebauungsplan Nr. 890 voran. Anders als bei der ursprünglichen Fassung ist auch der an der Universitätsstraße gelegene ehemalige Bauernhof Teil der Planungen. „Die Mieter sind informiert und stehen in Kontakt mit der Stadt“, heißt es.

Vergeben hat das Unternehmen mittlerweile den Bauauftrag für das Projekt auf dem 30.000 Quadratmeter großen Areal, auf dem auch 500 Parkplätze entstehen sollen. Ausführen wird ihn die Goldbeck GmbH. Der Generalunternehmer aus Bielefeld, der im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro erzielte und dessen Rhein-Ruhr-Niederlassung an der Lise-Meitner-Allee in Querenburg liegt, soll ein funktionales Gebäude für 1000 Mitarbeiter in Form eines H in Nord-Süd-Ausrichtung erstellen.

Vergabe an nordrhein-westfälisches Bauunternehmen war wichtig

Ein erster Entwurf zeigt ein sechsgeschossiges Gebäude mit einem breiten, aber unspektakulären Eingangsportal, das parallel zur Universitätsstraße liegen soll. Vonovia-Vorstandsvorsitzender Rolf Buch hatte Ende 2015, als die Entscheidung über den Neubau zugunsten des bisherigen Standorts Bochum gefallen war, gesagt: „Wir bauen keinen Prachtbau, sondern ein funktionales Gebäude, das sich in die Umgebung einpasst.“ Architektonisch ähneln die Pläne der Vonovia-Zentrale durchaus der gegenüberliegenden Polizeiwache Südost.

Deutschlands größer Wohnungskonzern muss 2018 umziehen. Dann läuft der Mietvertrag an seinem jetzigen Verwaltungssitz in direkter Nachbarschaft zum Neubau ab. Mit der Vergabe an Goldbeck sei auch gesichert, so heißt es bei Vonovia, dass ein Großteil des Gebäudes in Nordrhein-Westfalen errichtet wird. In Bochum hatte Goldbeck 2014 das neue Parkhaus der Ruhr-Uni mit 2000 Stellplätzen erstellt.

 
 

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