Gauchos geben CDU-Politiker einen Korb

Einen Flashmob zum Gaucho-Tanz organisierte CDU-Ratsherr Dirk Schmidt (rechts) auf dem Husemannplatz.
Einen Flashmob zum Gaucho-Tanz organisierte CDU-Ratsherr Dirk Schmidt (rechts) auf dem Husemannplatz.
Foto: WAZ FotoPool / Ingo Otto
War es zu heiß? Oder schon kein Thema mehr? Dem Aufruf zum Gaucho-Tanz in der Bochumer Innenstadt kam Samstag jedenfalls nur eine Hand voll Teilnehmer nach. Mit der Aktion wollte Dirk Schmidt (CDU, 40) ein Zeichen gegen die Kritik am Gaucho-Tanz bei der WM-Feier der Nationalelf in Berlin setzen.

Bochum.. War es zu heiß? Oder schon kein Thema mehr? Dem Aufruf zum Flashmob für den Gaucho-Tanz auf dem Husemannplatz in der Innenstadt kam Samstag jedenfalls nur eine Hand voll Teilnehmer nach. Mit der Aktion wollte der Bochumer CDU-Politiker Dirk Schmidt (40) ein Zeichen gegen die Kritik am Gaucho-Tanz bei der WM-Feier der Nationalelf in Berlin am vergangenen Dienstag setzen. „So eine Aktion gehört zum Fußball einfach dazu. Das muss nicht gleich beleidigend und völlig daneben sein. Es war ein Spaß, so geht es beim Fußball zu“, so der Initiator Dirk Schmidt.

Pünktlich um 14 Uhr stellten sich die Teilnehmer am Brunnen in der Platzmitte auf und starteten den Tanz. Nach wenigen Minuten Tanz und Gesang auf dem Platz war die Aktion beendet. „Es waren zwar nur wenig Teilnehmer, es geht aber um die Sache an sich. Wir haben den Flashmob aufgezeichnet und werden ihn ins Internet stellen“, so Schmidt. Der 16-jährige Patrick war einer der wenigen Teilnehmer und für die Aktion aus Dortmund gekommen. „Für den Flashmob habe ich das Freibad extra ausfallen lassen.

Es ist schließlich eine Möglichkeit seine Meinung zu zeigen, denn das war ein Scherz der Nationalspieler, so ist das im Fußball.“ Er fügte hinzu: „Außerdem wohnt meine Oma hier ganz in der Nähe, da konnte ich den Gaucho-Tanz gleich mit einem Besuch verbinden.“ Einzelne Zuschauer trudelten erst kurz nach 14 Uhr ein und hatten dann schon alles verpasst. „Ich finde, es ist ein deutlicher Unterschied, ob lokale Mannschaften wie Schalke und BVB gegeneinander spielen und Späße in der Richtung machen oder eben die Nationalmannschaft. Das musste doch auf der WM-Feier so einfach nicht sein. Und ein Flashmob hier in Bochum als Kritik auf Kritik muss, finde ich, auch nicht sein. “, so der Bochumer Andreas Wichert

 
 

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