Bochum

Gänsereiten in Bochum fand zum ersten Mal mit unechter Gans statt - Tierschützern genügt das immer noch nicht

Das traditionelle Gänsereiten in Sevinghausen in Bochum-Wattenscheid fand am Rosenmontag zum ersten Mal ohne echte Gans statt.
Das traditionelle Gänsereiten in Sevinghausen in Bochum-Wattenscheid fand am Rosenmontag zum ersten Mal ohne echte Gans statt.
Foto: Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Bochum. Es ist eine Diskussion, die nun schon seit langer Zeit anhält. In ihrem Mittelpunkt: Die Tradition des Gänsereitens der Gänsereitervereine Höntrop und Servinghausen.

Die beiden Vereine waren in Deutschland die letzten, die noch echte Gänse für den Wettbewerb genutzt haben, bei dem einer toten Gans im Vorbeireiten der Kopf abgerissen werden muss.

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Tierschützer hatten gegen den Brauch protestiert, sodass die echte Gans durch eine Attrappe ersetzt wurde. Diese Attrappe kam nun am Rosenmontag zum ersten Mal zum Einsatz. Doch auch das genügt den Tierschützern noch nicht, wie die WAZ aktuell berichtet.

Kritik an der lebensechten Attrappe

Auf Anfrage der Zeitung habe Sandra Lück, Landesvorsitzende der Tierschutzpartei NRW gesagt, dass man zwar froh sei, „dass die Leichenfledderei“ endlich ein Ende gefunden habe. Doch hätten sich die Verantwortlichen sehr bemüht, die Attrappe lebensecht zu gestalten, „um die Geschmacklosigkeit dieses Spektakels aufrecht zu erhalten“. (jp)

 
 

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