„Familientag“ im Tierpark war ziemlich nass

Wegen Regens fanden viel weniger Besucher als in den Vorjahren den Weg zum „Familientag“ im Tierpark. Foto: Thomas Goedde
Wegen Regens fanden viel weniger Besucher als in den Vorjahren den Weg zum „Familientag“ im Tierpark. Foto: Thomas Goedde
Foto: WAZ FotoPool
Der „Familientag“ im Bochumer Tierpark war ziemlich nass. Aber die beteiligten Organisationen und Künstlergruppen machten das Beste draus. „Keiner hat gemault“, sagte Dr. Wilfried Werner vom Tierpark. Rund 1000 Besucher kamen trotz der Regenwetters.

Bochum.. Monatelang hatte der Tierpark für den großen „Bochumer Familientag“ alles vorbereitet und organisiert - und dann regnete es in einem fort. „So ein Pech hatten wir noch nie“, sagte Dr. Wilfried Werner vom Tierpark am Sonntag. „Da steckt unheimlich viel Arbeit drin.“ Schließlich waren 36 Organisationen und zusätzlich 17 Künstler und Künstlergruppen gekommen. Trotzdem, meinte Werner am Mittag, sei „die Laune gut“. „Alle machen das Beste draus.“

Tiere erleben und sich gleichzeitig über vorbildliche gesellschaftliche Angebote rund um die Familie informieren - das ist einer der Grundgedanken dieses „, der am Sonntag zum 9. Mal stattfand. Es gab Info-Stände von Familienverbänden, von Organisationen der Familien-Selbsthilfe, von Vereinen, Einrichtungen und Ämtern aus Bochum. „Seit seinem Entstehungsjahr 2004 hat sich der ,Familientag’ zur größten und bedeutendsten sozialen Darstellungsplattform Bochums entwickelt“, sagt Dr. Werner. Man wolle „Familien ermuntern, mit Engagement ihre Belange selbst in die Hand zu nehmen“. Bisher kamen immer rund 4000 Menschen, gestern nun aber wegen des Wetters geschätzt 1000.

„Keiner hat gemault“

Der Regen zwang den Tierpark als Veranstalter zum Improvisieren. Auf den Programm-Schildern stand der Zusatz: „Aufgrund der schlechten Wetterlage findet das Rahmenprogramm in der Eingangshalle (Bühne 1) und im Aquarien- und Terrarienhaus (Bühne 2) statt.“ Einige Teilnehmer bauten ihre Zeltdächer ab und suchten Unterschlupf im Hause der Haie, Amphibien und Fossilien. Und so kam es, dass zum Beispiel direkt neben dem „kurzschwänzigen Pterodactylus“ der Info-Stand der Familien- und Krankenpflege platziert wurde. Andere Stände wie die der Caritas, der Lebenshilfe und des Johanneswerks trotzten hingegen tapfer weiter dem Regenwetter.

Die beiden Bühnen für Tanz, Chorgesang, Kampfsport und Akrobatik sollten eigentlich im Freien bespielt werden. Nun aber traten die Sänger und Tänzer unter dem Dach auf. Insgesamt waren es rund 200 Darsteller. Ausgefallen war trotz der Widrigkeiten nichts, wie Dr. Werner später resümierte. Und: „Keiner hat gemault.“

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