Bochum

Fall Marcel Heße: Schwester weint so sehr, dass die Verhandlung unterbrochen werden muss

Foto: dpa

Bochum. Am fünften Prozesstag im Fall des Doppelmörders Marcel Heße gibt es eine außerplanmäßige Unterbrechung: Heßes Schwester weint während ihrer Aussage so heftig, dass die Verhandlung erst einmal unterbrochen werden muss.

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Als sie von Jaden erzählt, fängt sie an zu schluchzen. Der Neunjährige war Marcel Heßes erstes Opfer. Mit einem Messer stach Heße am 6. März so oft auf den Nachbarsjungen ein, dass dieser an seinen schlimmen Verletzungen starb.

Schwester von Marcel Heße hatte Jaden gern

Sie habe den kleinen Jaden immer sehr gern gehabt, erzählt Heßes Schwester. „Jaden war der Vernünftigste in seiner Familie. Wir haben oft zusammen Mathe geübt und er hat mir Kaffee gekocht.“

An dieser Stelle bricht ihre Stimme weg. Heßes Schwester weint jetzt zu sehr, um noch weitererzählen zu können. Richter Stefan Culemann gibt ihr die Zeit, die sie braucht, um sich wieder zu sammeln.

(pen/lin)

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