Bochum

Fachwerkhaus in Bochum stürzt ein – Nachbarn machen schwere Anschuldigung

Der Feuerwehr rätselt: Wer ist Schuld an dem Einsturz des Fachwerkhauses?
Der Feuerwehr rätselt: Wer ist Schuld an dem Einsturz des Fachwerkhauses?
Foto: Justin Brosch

Bochum. Als die Feuerwehr am Samstagnachmittag an der Noeckerstraße in Bochum eintrifft, ist es beinahe zu spät. Die Hauswand des 200 Jahre alten Fachwerkhauses ist bereits eingestürzt. Die Nachbarn vernahmen nur einen lauten Knall, eine Rauchwolke stieg auf.

Weiter berichten sie, dass sich ungefähr vier bis fünf Leute von dem Haus entfernt haben. An dem Haus hatte bereits unter der Woche Ärger gegeben, wie die WAZ berichtet.

Bochum: Unbewohntes Haus stark einsturzgefährdet

Die Rettungskräfte suchten mit einer Hundestaffel die Trümmer ab um sicherzustellen, dass niemand unter der eingestürzten Wand begraben wurde. Ein alarmierter Statiker des Bauordnungsamtes sowie ein Baufachberater des Technischen Hilfswerkes (THW) begutachteten das Gebäude und stellten an einem Giebel akute Einsturzgefahr fest.

Dieser wurde durch das THW mit einem speziellen Abstützsystem aus Metall gesichert. Die Arbeiten waren erst am Sonntagmittag gegen 12 Uhr abgeschlossen.

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Investor hat Fachwerkhaus vor wenigen Wochen übernommen

Besonders pikant: Ein Hamburger Investor hatte das alte Gebäude erst vor wenigen Wochen gekauft. Da das Fachwerkhaus jedoch unter Denkmalschutz steht, darf es nicht abgerissen werden.

Unter der Woche hatte der Investor einfach das Dach abgenommen. Ohne eine Genehmigung der Denkmalbehörde einzuholen. Das leerstehende Haus war seit dem Regen und Wind frei ausgeliefert.

Anwohner wollen gesehen haben, wie am Haus gearbeitet wurde

Arbeiten wurden seit dem verboten, die Baustelle durfte nicht betreten werden. Dennoch wollen Anwohner gesehen haben, wie mit schwerem Gerät an dem Haus gearbeitet wurde. Die Polizei ermittelt nun.

Den ganzen Artikel kannst du bei der WAZ lesen. (mb/lin)

 
 

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