E-Autos sind für Pendler geeignet

Die Forscher werteten die Fahrten von mehr als 500 Personen verschiedener Berufsgruppen aus. Ein Hauptaugenmerk lag dabei auf der Gruppe der Langstreckenpendler. Das sind die Autofahrer, die mit Abstand die meisten Kilometer zurücklegen und dabei auch für den größten CO2-Ausstoß sorgen.

Die dazu passenden Fragen waren unter anderen: Sind Elektroautos für Pendler überhaupt geeignet? Genügt die Reichweite des Akkus? Machen sich Autos mit Range-Extender, d.h. zusätzlichem Verbrennungsmotor, der die Reichweite erhöht, besser oder reicht sogar eine Schnellladefunktion?

Es zeigte sich, dass der typische Fahrbedarf der Langstreckenfahrer für Einzelstrecken bei rund 50 Kilometern, die durchschnittlich pro Tag gefahrene Strecke bei 130 Kilometern liegt. Die Fahrer luden ein- bis zweimal pro Tag ihr Fahrzeug auf. Neben der allnächtlichen Ladung bietet die Schnellladung eine Möglichkeit für Nutzer, die nicht am Arbeitsplatz aufladen können, die einfache Reichweite im Tagesverlauf zu vervielfachen. Schwierigkeiten machten den Fahrern bei der Ladung noch die Inkompatibilität von Steckern sowie die umständliche Anmeldung bei verschiedenen Stromanbietern. Defekte, belegte oder zugeparkte Ladesäulen stellten gelegentlich auch ein Problem dar.

Gewünscht wurden zudem unterschiedliche Leistungsstärken der Akkus, je nach eigenem Bedarf. Wer regelmäßig 40 Kilometer am Tag fahre, brauche keinen Akku für 140 Kilometer.

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