Duisburger nach Kopftritt in Bochumer Disco außer Lebensgefahr

Bernd Kiesewetter
Der Diskogast, der nach einem Kopftritt notoperiert werden musste, ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
Der Diskogast, der nach einem Kopftritt notoperiert werden musste, ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
Foto: Tom Thöne/WAZ FotoPool
Dem 26-jährigen Duisburger, der nach einem Streit in einer Bochumer Disco wegen eines Trittes gegen den Kopf in akuter Lebensgefahr geschwebt hatte, geht es besser. Der Tatverdächtige, ein 33 Jahre alter Mann aus Oberhausen, sitzt weiter in U-Haft. Er schweigt.

Bochum/Duisburg/Oberhausen. Tagelang hatte der 26-jährige Mann im Krankenhaus um sein Leben gekämpft - jetzt geht es ihm besser. Der Duisburger war in der Nacht des 10. März Gast in einer Bochumer Disco an der Rombacher Hütte. Um fünf Uhr war er von einen wuchtigen Tritt so schwer am Kopf getroffen worden, dass er notoperiert werden musste. Es bestand akute Lebensgefahr.

Der Gesundheitszustand hat sich stabilisiert

Nun hat sich seine Gesundheit wieder stabilisiert, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag auf Anfrage der Redaktion mitteilte. Zumindest bis zur vorigen Woche lag er aber noch im Krankenhaus. Der Tatverdächtige (33), ein Mann aus Oberhausen, sitzt weiter wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in U-Haft - und schweigt.

Zur Tatzeit war er Mitarbeiter der Disco. Damals soll der 26-Jährige in der Disco einen Streit gehabt und einen Türsteher geohrfeigt haben. Die Türsteher sollen ihn dann im Eingangsbereich zu Boden gebracht haben. Als er wiederaufstehen wollte, soll der Tritt erfolgt sein.