Dokumentarfilm taucht ein in die kubanische Gesellschaft

In Zusammenarbeit mit der Rosa Strippe (Psychosoziales Beratungszentrum für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen) zeigt das Kino Endstation im Bahnhof Langendreer den in diesem Jahr entstandenen niederländischen Dokumentarfilm „Transit Havanna“, Regie: Daniel Abma, im Original mit Untertiteln (Spanisch).

Einmal im Jahr kommen zwei Ärzte aus Holland und Belgien nach Havanna und führen dort kostenlos geschlechtsangleichende Operationen durch. Mariela Castro organisiert dies im Sinne der sozialistischen Revolution. Ihr Motto: „Nein zur Homophobie, ja zum Sozialismus!“ Protagonistin Malú ist Aktivistin und Wortführerin in der Transgender-Community und wartet schon seit Jahren auf ihre Chance zur OP.

Der Film taucht ein in die kubanische Gesellschaft und zeigt – aus dem speziellen Blickwinkel der LGBT-Community (Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender, also Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) gesehen – fern von Klischees, wie Kuba tickt, mehr als 50 Jahre nach der Revolution. Am Freitag (4.) wird im Anschluss an die Vorstellung Alex Bakker, Drehbuchautor des Films, für ein Filmgespräch zu Gast sein.

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