Bochum

Die Stadt Bochum will in Zukunft Friedhöfe verkleinern - das sind die Gründe für den Schritt

Die Stadt Bochum will perspektivisch die Friedhofsflächen reduzieren. (Symbolbild)
Die Stadt Bochum will perspektivisch die Friedhofsflächen reduzieren. (Symbolbild)
Foto: Florian Gaertner / imago/photothek
  • Die Stadt Bochum will perspektivisch die Friedhofsflächen reduzieren
  • Ein Grund: Friedhöfe seien nicht mehr ausgelastet
  • Ein Entwicklungskonzept sieht einen Zeitraum von etwa 20 Jahren vor

Bochum. Die Stadt Bochum will perspektivisch die Friedhofsflächen reduzieren, wie Thomas Sprenger auf Anfrage von DER WESTEN sagt. Dafür gebe es mehrere Gründe, erklärt der Stadtsprecher.

-------------------------------------

• Mehr Themen:

Brand in Bochumer Imbiss – Feuerwehr-Einsatz in der Nacht

Schlimmer Verkehrsunfall in Bochum: Promille-Fahrer (20) kracht in Rückstau! Ein Mann schwer verletzt - riesiger Sachschaden

• Top-News des Tages:

Auf Kirmes in NRW: Männergruppe begrabscht junge Frauen, prügelt sich mit Jugendlichen – dann rückt die Polizei an

„Jetzt nehmen uns die Frauen schon das Ross weg“ – So reagiert das Netz auf die Rossmann-Umbenennung

-------------------------------------

Friedhöfe seien längst nicht mehr ausgelastet. Außerdem „sterben unterm Strich weniger Menschen und die Tendenz zur Urnenbestattung nimmt zu“, sagt Sprenger. Das habe wohl mit den Preisen zu tun. Urnen würden für Angehörige eben einen deutlich geringeren Pflegeaufwand bedeuten, weil die Grabflächen kleiner sind.

Entwicklungskonzept will Angebote schaffen, „die besser zur Nachfrage passen“

In einem Entwicklungskonzept, das einen Zeitraum von etwa 20 Jahren vorsieht, heißt es, dass nicht vorgesehen ist, Friedhöfe zu schließen. Wesentliche Elemente seien „vielmehr Angebote, die besser zu Nachfrage passen“. Wichtig sei dabei die Organisation des Betriebs.

Freie Flächen sollen anderweitig genutzt werden

Auch ist beabsichtigt, Friedhofsflächen einzusparen und somit kostengünstiger arbeiten und planen zu können. Teile der ungenutzten Freiflächen sollen dann gesperrt werden. Auf diese Weise sollen vorhandene Friedhofsflächen reduziert werden. Diese Freiflächen sollen anderweitig genutzt werden, ohne aber bebaut zu werden.

Unter anderem soll durch den verstärkten Einsatz von Maschinen auch die Mitarbeiterzahl um etwa 11 Prozent reduziert werden. Die Einstellung von Mitarbeitern im Garten- und Landschaftsbau soll sich dabei ebenfalls nach dem Bedarf richten.

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen