Bochum

„Die Live-Show bei dir zuhause“ (Prosieben) in Bochum – Moderator begeht DIESEN Fehler vor dem ersten Spiel

Bei der „Live-Show bei dir zuhause“ lässt Prosieben Familien im eigenen Wohnzimmer in Bochum gegeneinander antreten. In Bochum freuen sich nicht alle darauf.
Bei der „Live-Show bei dir zuhause“ lässt Prosieben Familien im eigenen Wohnzimmer in Bochum gegeneinander antreten. In Bochum freuen sich nicht alle darauf.
Foto: Prosieben, Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum. Es ist DER große Abend für zwei Familien aus Bochum-Weitmar!

Am Samstagabend messen sie sich vor einem Millionenpublikum im Fernsehen. In der Prosieben-Show „Die Live-Show bei dir zuhause“ treten Anja (45), Ehemann Marc (40) und Bruder Dennis (38) in Bochum auf offener Straße gegen ihre Nachbarn an.

„Für uns ist der Samstag der vielleicht adrenalinreichste Abend unseres Lebens. Ich kann noch gar nicht abschätzen, was alles live passieren wird“, sagt Anja aufgeregt.

„Die Live-Show bei dir zuhause“ (Prosieben) wird aus Bochum übertragen

Aylin (24,), Bruder Levent (27) und Vater Resat (51) wohnen direkt gegenüber. In mehreren Sport-, Spaß- und Geschicklichkeitsspielen messen sich die beiden Trios aus Bochum. „Mein Papa hatte zunächst Angst, sich in einer Live-Show zu blamieren. Er hat sich dann aber umstimmen lassen und freut sich jetzt richtig auf diesen Schlagabtausch", sagt Studentin Aylin.

Die Arena für die Wettbewerbe sind die eigenen Wohnungen. Die wurden für die Live-Show – moderiert von Steven Gätjen und Matthias Opdenhövel – vorbereitet, während die Bewohner in Ferienwohnungen ausquartiert wurden.

Wanda, Lotte und Max Giesinger treten auf

Und nicht nur das: Am Samstag stehen hier live die österreichische Band Wanda, Lotte und Max Giesinger in den Wohnzimmern der beiden Familien auf der Bühne.

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Wut über Sperrung und Lautstärke

Für die Übertragung bedeutet das eine Menge Aufwand rund um die Knoopstraße. Prosieben beantragte eine Sperrung der Straße für die fünf Tage vor dem Dreh und informierte die Anwohner.

Wenig überraschend fingen Anwohner aus dem Viertel direkt an zu motzen. Gesperrte Straße und Parkplätze rund um den Drehort sorgen für Wut, außerdem wird befürchtet, dass es zu laut wird. An einem benachbarten Baumarkt können die Anwohner stattdessen parken.

Fernsehsender wichtiger als Anwohner?

Die Interessen eines Fernsehsenders hätten im Rathaus ein höheres Gewicht als die berechtigten Belange von über 100 Haushalten, heißt es darin. „Der Ärger bei vielen Nachbarn ist groß“, schildert ein betroffenes Ehepaar.

Noch wütender poltern Anwohner in einer Facebook-Gruppe: „Ist sowieso ein Sch**ßdreck, was da gemacht wird“, „Wer braucht solche Shows?“ oder „Was ein Schwachsinn“ heißt es dort.

Erstes Spiel beginnt mit einem Faux-Pas

Am Samstagabend ist die Stimmung dann trotzdem gut bei den Kandidaten und den Zuschauern, die sich die Sendung live vor Ort anschauen. Und direkt vor dem ersten Spiel gibt es einen peinlichen Faux-Pas: Moderator Steven Gätjen sollte eigentlich per Münzwurf entscheiden, wer anfangen darf. Doch der Moderator hatte die Münze vergessen. Matthias Opdenhövel kann es nicht fassen: „Ich fass es nicht. Du solltest doch die Münze dabei haben!“

Kurzerhand leiht sich Steven Gätjen eine Münze von einem Zuschauer. Und die Spiele können beginnen.

Telefonterror mitten in der Sendung

Mitten in der Show muss auch Matthias Opdenhövel intervenieren: Bei der Familie in Rot klingelt unaufhörlich das Telefon. Opdenhövel sagt nur knapp: „das ist ja schon fast telefonterror. legt den Hörer doch bitte zur Seite. Es gibt immer Menschen die bei Live-Sendungen ins Fernsehen wollen.“ (jg)

 
 

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