Die Bochumer Staatsanwaltschaft hat ...

... bekräftigt, dass es im Fall der Steueraffäre Liechtenstein kein Informationsloch im eigenen Haus gegeben habe. Man könne das erneut versichern, sagte Oberstaatsanwalt Eduard Güroff.

Nachdem Vertreter eines Fernsehsenders und eines Magazins Mitte Februar schon vor der Durchsuchung morgens am Haus von Ex-Postchef Zumwinkel gewartet hatten, war der Verdacht des Geheimnisverrats geäußert worden. Inzwischen haben mehrere Privatpersonen, die nicht von den Ermittlungen betroffen sind, Strafanzeige gegen die Bochumer Ermittler gestellt. Wir werden die Anzeigen sammeln und an die Generalstaatsanwaltschaft oder eine von ihr beauftragte Staatsanwaltschaft weiterleiten, sagte Güroff. Die Generalstaatsanwaltschaft in Hamm erklärte, sie sei erst von dem Fall betroffen, wenn sie von den Bochumern eingeschaltet werde. Offen bleibt nun weiter, woher die Medien informiert wurden. Die Frage bleibt, ob ein Hinweis möglicherweise auch von Seiten der Politik gegeben worden sein könnte.

 
 

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