Bochum

Darum warteten die Fahrgäste in einer Abellio-Bahn bei Bochum vier Stunden auf Hilfe

Vier Stunden lang stand ein Abellio-Zug in Bochum-Langendreher auf offener Strecke.
Vier Stunden lang stand ein Abellio-Zug in Bochum-Langendreher auf offener Strecke.
Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services / Erwin Pottgiesser
  • Ein elektrischer Defekt löste Notstopp aus
  • Lokführer wollte Bahn zunächst selbst reparieren
  • Dann brauchte es doch ein Service-Team
  • Abellio entschuldigt sich für vierstündige Wartezeit

Bochum. Vier Stunden lang ging gar nichts mehr bei der Abellio-Bahn. Auf „eine Verkettung unglücklicher Ereignisse", schiebt Anamarie Preuss, Sprecherin des Unternehmens, die lange Wartezeit auf offener Strecke am Samstag.

Der RE 16 hatte in Bochum-Langendreer einen elektrischen Defekt. Daraufhin hielt die Lok automatisch. „Zunächst hatte der Zugführer versucht, den Schaden selbst zu beheben. Es sah zwischenzeitlich so aus, als würde es ihm gelingen. Dann musste er allerdings doch ein Reparatur-Team rufen", erklärt Preuss.

Unfallstelle schwer zu erreichen

Mehrere hundert Fahrgäste, darunter Kinder und eine schwangere Frau mussten stundenlang warten, ehe sie evakuiert werden konnten. Preuss: „Das hatte auch mit dem Ort zu tun, an dem die Bahn stehen geblieben ist. Er war nur schwer zu erreichen. Die Feuerwehr musste später mit Rampen aushelfen."

Erst gegen 21 Uhr konnten die Fahrgäste einen neuen Zug besteigen. „Das ist natürlich viel zu spät. Das bedauern wir sehr", entschuldigt sich Preuss im Namen des Unternehmens.

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