Busverkehr eingestellt! In Bochum und Gelsenkirchen geht erst mal gar nix mehr

Schnee-Chaos im Ruhrgebiet. (Symbolbild)
Schnee-Chaos im Ruhrgebiet. (Symbolbild)
Foto: dpa

Bochum/Gelsenkirchen. „Normalerweise kämpfen wir immer bis zum Schluss“, sagt Sandra Bruns vom Verkehrsbetrieb Bogestra. Der Schluss ist offenbar erreicht. Denn bei der Bogestra hat man aktuell entschieden, den Busverkehr einzustellen.

„Wir haben das aus Sicherheitsgründen entschieden. Weil unsere Kunden uns das Wert sind“, sagt Bruns. Das letzte Mal sei das bei dem Pfingststurm „Ela“ so entschieden.

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Wie lange der Busverkehr aufgehoben bleibt, hänge nun von den Räumdiensten ab. „Es gibt mit den Räumdiensten Absprachen, welche Strecken zuerst geräumt werden. Zuerst sind das Feuerwehrstrecken, Krankenhäuser, Hauptverkehrswege und auch Ringe in den Innenstädten“, erklärt Bruns.

„Die meisten Fahrgäste gehen zu Fuß weiter“

Betroffen sind aktuell Bochum und Gelsenkirchen, Witten, Teile von Hattingen und auch bestimmte Straßen nach Herne. Du musst dich also darauf einstellen, entweder mit anderen Verkehrsmitteln voranzukommen oder auch zu Fuß. Die Bahnen der Bogestra fahren bisher noch.

Auf der Bogestra-Homepage ist ein weiterer Hinweis zu finden: „Zurzeit kommt es auf den Straßenbahnlinien im gesamten Betriebsgebiet zu Verspätungen bis zu 20 Minuten. Grund: Schneeglätte und Behinderung durch hohes Verkehrsaufkommen.“

Aber wie geht es für die Fahrgäste weiter, die den Bus verlassen müssen? Darauf antwortet Bruns: „Die meisten Fahrgäste steigen aus und gehen zu Fuß weiter.“ Viele Fahrgäste würden sich oft bereits in der Nähe ihres Zuhauses befinden. Denn die durchschnittliche Fahrtzeit betrage acht oder neun Minuten, erklärt sie. „Wir versuchen, die Fahrt an einem zentralen Punkt zu beenden.“

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