Bochums ADFC-Chef Kuliga freut sich auf neuen Radschnellweg

Klaus Kuliga, 1. Vorsitzender des ADFC und Befürworter der „Rad-Autobahn“.
Klaus Kuliga, 1. Vorsitzender des ADFC und Befürworter der „Rad-Autobahn“.
Foto: WAZ FotoPool
Auf einen Radschnellweg quer durch das Ruhrgebiet wartet auch der ADFC in Bochum schon lange. Gerne ist in der Stadt von der "B1 für Radfahrer" die Rede. Der ADFC-Vorsitzende Klaus Kuliga freut sich, dass die neue Verbindung für Radler jetzt endlich kommen könnte.

Bochum. Eine Schnellstrecke für das Fahrrad, von Duisburg nach Hamm quer durch das Ruhrgebiet und auch durch Bochum hindurch. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat mithilfe des Bundesverkehrsministeriums dazu eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen. Klaus Kuliga, 1. Vorsitzender des ADFC Bochum, würde sich freuen, wenn der Radschnellweg, RS1, Wirklichkeit würde.

100 Kilometer Radschnellweg im Ruhrgebiet, rennt man damit bei Ihnen nicht offene Türen ein?

Klaus Kuliga: Das ist zu einhundert Prozent die Idee, die ich schon lange habe. Ich habe sie früher B1 für Radfahrer genannt. Ich warte schon lange darauf, dass sie kommt.

Die Strecke soll quer durch Bochum führen. Wie soll das gehen?

Kuliga: Das ist in der Tat nicht so leicht. Die Streckenführung durch Bochum gestaltet sich schwierig. Da muss man eine Trassierung finden, eine Strecke in Ost-West-Richtung. Da wird konkret darüber nachgedacht, an manchen Stellen Brücken zu bauen.

Sind Sie, ist der ADFC zu den Möglichkeiten für Bochum befragt worden?

Kuliga: Nein, weder der RVR noch die Stadt hat bisher mit uns darüber gesprochen.

 
 

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