Bochum

Bochumerin (32) verpasst Flug nach Mallorca, weil sie zu lange warten musste: Jetzt verklagt sie die Bundespolizei

Eine 32-jährige Bochumerin verklagt die Bundespolizei, nachdem sie durch zu lange Wartezeiten ihren Flug nach Mallorca verpasst hatte.
Eine 32-jährige Bochumerin verklagt die Bundespolizei, nachdem sie durch zu lange Wartezeiten ihren Flug nach Mallorca verpasst hatte.
Foto: dpa
  • Bochumerin verpasst ihren Flug vom Flughafen Köln/Bonn aus
  • Sie wirft Bundespolizei Amtspflichtverletzung vor
  • Ein Gericht in Bochum soll die Vorwürfe klären

Bochum. Eine Bochumerin verklagt die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn, weil sie wegen langer Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle ihr Flugzeug nach Mallorca verpasst hat.

Die 32-Jährige aus Bochum verlange nach dem Vorfall, der im Mai 2017 passierte, von der Bundesrepublik Deutschland knapp 740 Euro Schadenersatz, das teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag mit.

Bochumerin wirft Bundespolizei Amtspflichtverletzung vor

Sie werfe der Bundespolizei, die vor Ort für die Sicherheitskontrollen zuständig ist, eine Amtspflichtverletzung vor: Es seien zu wenig Kontrollschleusen geöffnet und zu wenig Personal im Einsatz gewesen.

Bund widerspricht: Genug Schleusen für Passagiere geöffnet

Es habe eine ganze Stunde gebraucht, bis sie die Kontrolle hätte passieren dürfen. Das sei ein Organisationsmangel, der zu dem verpassten Flug geführt habe.

Doch der Bund widerspricht: An dem Tag seien genügend Schleusen geöffnet gewesen, die Anzahl des eingesetzten Personals hänge vom Passagieraufkommen ab, über das die Bundespolizei vom Flughafenbetreiber regelmäßig informiert werde.

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Gericht muss jetzt Vorwürfe von Bochumer Passagierin (32) klären

Jetzt muss das Gericht nun klären, ob die Warteschlange tatsächlich durch fehlendes Personal oder durch andere Ursachen entstanden ist, die die Bundespolizei nicht zu verantworten hat.

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