Bochumer Symphoniker wagen eine Zeitreise

Jürgen Boebers-Süßmann
Die Musiker/innen von der von den Schiller-Schülern gebastelten Zeitmaschine.
Die Musiker/innen von der von den Schiller-Schülern gebastelten Zeitmaschine.
Foto: BoSy
Beim Familienkonzert geht’s am Sonntag in den Kammerspielen musikalisch von der Wikingerzeit in die Zukunft.

Bochum. Die Familienkonzerten der Bochumer Symphoniker bieten meist etwas Besonderes. Und doch ist bei den beiden Vorstellungen am Sonntag noch einmal alles anders als sonst. Denn in dem Programm „Volles Rohr zurück“ gehen die Blechbläser der BoSy auf eine unterhaltsame Zeitreise. Und nehmen ihr Publikum dabei gerne mit.

Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Die Welt der klassischen Musik sieht so aus: Die Blechblasinstrumente haben Mundstücke, Schallstücke und Ventile, die Blechbläser besitzen I-Pods und Facebook-Profile und lieben schnelle Autos. Was aber, wenn aus Versehen zwei Musiker eine seltsame Maschine aktivieren und plötzlich ein leibhaftiger Trompeter aus dem 15. Jahrhundert auf der Bühne auftaucht…?

„Volles Rohr zurück“

Was passiert, wird an dieser Stelle nicht verraten, nur soviel, dass in „Volles Rohr zurück“ eine klingende Fahrt von der Wikingerzeit bis in die Zukunft unternommen wird. Passende Klänge inklusive, intoniert vom Ensemble BoSy Brass mit Reiner Ziesch und Dmitri Trofimowitsch (Trompeten), Jodie Lawson, (Horn), Alexander Merz (Posaune) und Ansgar Mayer-Rothmund (Tuba).

Schiller-Schüler bauten das Bühnenbild

Das schöne Bühnenbild mit der originellen Zeitmaschine, die Kostüme und die Requisiten haben übrigens Schüler/innen der Schillerschule konzipiert, gebaut und zusammengestellt, gemeinsam mit dem Bühnenbildner Siegfried E. Mayer und unterstützt vom Fundus des Schauspielhauses. Ein echtes Gesamtkunstwerk also.

Zwei Vorstellungen am Sonntag

Vorstellungen am Sonntag (8.3.) um 11 und 13 Uhr in den Kammerspielen, Eintritt 10 Euro