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Wie ein Komet: Eisbrocken schlägt Krater in Wattenscheider Garten – Polizei vermutet eine „Urin-Bombe“

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Ein Urin-Brocken? Dieser Eisbrocken hinterließ einen tiefen Krater im Garten eines Wattenscheider Gartens. Foto: Polizei Bochum

Bochum. 

Ein erstaunliches „Naturereignis“ hat sich am Sonntag in Bochum-Wattenscheid ereignet.

Gegen 20.30 Uhr hörte ein Ehepaar ein lautes Zischen an der Rückseite ihres Hauses. Es folgte ein noch lauterer Knall.

„Wenig später entdecken sie im Garten, nur knapp 1,50 Meter neben der Hauswand, einen großen Eisbrocken und ein Einschlagloch – 30 cm lang, 20 cm breit und 15 cm tief!“, berichtet die Polizei.

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Urin-Bombe auf Wattenscheider Hausdach gekracht?

Das Ehepaar berät sich mit einem Nachbarn und entschließt am darauf folgendem Tag die Polizei zu rufen. Von dem schon etwas geschmolzenen und farblosen Eisbrocken machten die Beamten ein Foto.

Mit einem Augenzwinkern fragt die Polizei: „Stammt dieser Eisklotz vielleicht aus einem Flugzeug oder ist er eher mit dem Phänomen der sogenannten Eis- oder Frostbomben zu erklären?“

Zuletzt hatte die „Augsburger Allgemeine“ von einem ähnlichem Vorfall in Baden-Württemberg berichtet. Dort schlug ebenfalls explosionsartig ein Eis-Brocken ein. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um sogenannte Urin-Bomben handeln könnte: Gefrorene Fäkalien, die aus defekten Flugzeugtoiletten herausfallen.