Bochum-Wattenscheid und Gelsenkirchen: Bombe erfolgreich entschärft!

In Bochum-Wattenscheid – an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen – wurde am Mittwoch eine Fliegerbombe gefunden. (Symbolbild)
In Bochum-Wattenscheid – an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen – wurde am Mittwoch eine Fliegerbombe gefunden. (Symbolbild)
Foto: imago images / A. Friedrichs; Polizei Bochum

Bochum-Wattenscheid. Bombenfund in Bochum-Wattenscheid!

Am Mittwochmorgen wurde in Bochum-Wattenscheid eine Fliegerbombe gefunden. Der Bereich 250 Meter um die Bombe herum musste evakuiert werden. Da die Bombe an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen liegt, musste auch dort evakuiert werden – denn die Bombe sollte noch am heutigen Mittwoch entschärft werden.

Nach wenigen Stunden dann die Entwarnung: Die Bombe wurde gegen 15 Uhr erfolgreich entschärft.

Bochum und Gelsenkirchen: Fliegerbombe gefunden +++ Entschärfung noch heute

Nach der Auswertung von Luftbildern in Bochum hatten die Behörden in der Straße Am Aschenbruch im Stadtteil Wattenscheid-Günnigfeld eine Fliegerbombe vermutet. Diese Vermutung bestätigte sich: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg hat eine britische Fünf-Zentner-Fliegerbombe mit Aufschlagzünder in ca. 1,5 Metern Tiefe gefunden.

Da die Bombe noch am Mittwoch entschärft werden soll, müssen Bewohner in einem Sicherheitsbereich von 250 Metern um die Bombe herum ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Es geht um insgesamt 680 Bewohner. Um 11.15 Uhr teilte die Feuerwehr Bochum auf Twitter mit, dass sie nun mit der Evakuierung begonnen habe.

Bochum: Diese Straßen waren von Evakuierung betroffen

Folgende Straßen auf der Bochumer Seite sind betroffen:

  • Aschenbruch 51 - 91 und 50 - 84
  • Bergknappenstraße 1 - 17 und 4 - 16
  • Birkenfeldstraße 1 - 23 und 2 - 26
  • Marktstraße 3 - 11 und 2 - 20
  • Monstadtstraße 3 - 45 und 2 - 36
  • Osterfeldstraße 3 - 7 und 4 - 20
  • Ostpreußenstraße 237 - 245
  • Parkallee 40 - 62
  • Schulte-Hordelhoff-Straße 1 - 17 und 8 - 16

Auch in Gelsenkirchen sind weitere Straßen betroffen. In dem Gebiet auf Bochumer Seite wohnen rund 1340 Personen – im Rahmen der Evakuierung werden Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Ordnungsamtes und von Hilfsorganisationen die Häuser kontrollieren.

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Für die betroffenen Bewohner ist eine Betreuungsstelle in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) eingerichtet. Für den Transport werden Shuttlebusse zwischen dem Evakuierungsbereich und der Betreuungsstelle pendeln. Auch für gehbehinderte oder bettlägrige Personen stehen Transportmittel zur Verfügung. Alle Personen werden nach entfolgter Entschärfung wieder zurück gebracht.

Für weitere Fragen kannst du dich an das Bürgertelefon unter 0234 / 910-3333 wenden. (dav)

 
 

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