Bochum

Bochum: Student entdeckt Hinweisschild an Ruhr-Uni – dann platzt ihm der Kragen

Defekte Tür an der Ruhruni Bochum: Ein Hinweis auf die kaputte Tür sorgte für Aufregung.
Defekte Tür an der Ruhruni Bochum: Ein Hinweis auf die kaputte Tür sorgte für Aufregung.
Foto: imago images / Jochen Tack

Bochum. Gerade mal ein Jahr ist seit der Renovierung des GD-Gebäudes an der Ruhruni Bochum vergangen, schon geht eine Automatiktür kaputt.

Ein Zettel an dieser, der auf den Defekt hinweist, sorgt für Diskussion unter den Studierenden und der Uni in Bochum, seit ein Student ein Foto davon bei Twitter gepostet hat. „Ist das eigentlich euer Ernst?“, empört er sich über den Schrieb.

Ruhruni Bochum: Hinweis an der Automatiktür sorgt für Wut

Offenbar hatten sich Studierende über die defekten Türen beschwert. Deswegen formuliert der unbekannte Schreiber eine klare Ansage und klebte die an die Tür: „Wir wissen selbst, dass die Automatiktüren kaputt sind. Es wird zu viel gemeckert: Die Türen bleiben kaputt!“

Außerdem kündigte der Verfasser an, auf zukünftige Meldungen oder Reparaturvorschläge, „die teilweise unterirdisches Niveau haben“, nicht mehr reagieren zu wollen.

Defekte Türen problematisch

Ein Student notierte auf dem Zettel noch handschriftlich eine Beschwerde. „Kriegt euren Scheiß auf die Reihe, dann meckert niemand.“

Twitter-Nutzer kris-3po postete ein Foto von dem Schrieb bei Facebook. Er kritisierte, dass der Defekt nicht behoben werde. „Automatische Türöffner sind notwendig, damit z.B. Studierende im Rollstuhl überhaupt in das Gebäude kommen. Barrierefreiheit ist nicht diskutabel“, schreibt er zu dem Foto, das er vor wenigen Tagen bei Twitter postete.

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Das ist die Ruhruni Bochum:

  • Mehr als 42.000 Studierende lernen in Bochum
  • Mehr als 6.000 von ihnen sind internationale Studierende
  • Fast 6.000 Beschäftigte arbeiten an der RUB
  • Auf dem Campus gibt es 72.000 Türen

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Der Student hat eine klare Meinung zu dem Thema: „Das geht gar nicht.“

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Verfasser unbekannt

Wer für den Zettel verantwortlich ist, steht nach Angaben der Ruhruni derzeit nicht fest. Man habe nachgeforscht, antwortet die Hochschule auf den Tweet, konnte den Verfasser aber nicht ausfindig machen.

„Wir gehen deshalb davon aus, dass sich hier jemand einen Scherz auf Kosten der Mitarbeitenden erlaubt hat“, vermutet die Ruhruni.

Auf die Funktionalität der Türen hat diese Erkenntnis allerdings keinen Einfluss: Die seien noch immer kaputt, heißt es in dem Tweet. (vh)

 
 

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