Bochum

Verkaufsoffene Sonntage in Bochum: An diesen Tagen kannst du shoppen

Die Stadt Bochum hat sechs verkaufsoffene Sonntage genehmigt. (Symbolbild)
Die Stadt Bochum hat sechs verkaufsoffene Sonntage genehmigt. (Symbolbild)
Foto: imago
  • Stadt Bochum gibt verkaufsoffene Sonntage bekannt
  • An diesen Tagen kannst du shoppen

Bochum. 2019 können sich shopping-begeisterte Bochumer wieder über verkaufsoffene Sonntage freuen.

Der erste Termin ist der 19.Mai, parallel zur Frühjahrskirmes in Bochum-Linden. Am 8.Dezember ist der letzte von sechs verkaufsoffenen Sonntagen zum Weihnachtsmarkt in der Innenstadt.

Die verkaufsoffenen Sonntage in Bochum im Überblick:

  • 19. Mai: Linden („Lindener Kirmes“)
  • 16. Juni: Langendreer („Bänke raus“)
  • 23. Juni: Wattenscheid-Mitte („WAT 602“)
  • 8. September: Innenstadt („Musiksommer mit dem Weinfest“)
  • 15. September: Wattenscheid-Innenstadt („Wattenscheider Weinfest“) und Linden („Lindener Meile“)
  • 8. Dezember: Innenstadt („Weihnachtsmarkt“)

Stadt Bochum lehnt drei Termine ab

Zwei Termine für den Ruhr-Park und einen für das Hannibal-Center in Hofstede hat die Stadt Bochum abgelehnt.

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Verdi lehnt verkaufsoffene Sonntage ab

Bochums Verdi-Gewerkschaftssekretär Michael Sievers kann mit der Gehnehmigung der Stadt Bochum nicht viel anfangen: „Verkaufsoffene Sonntage stärken den Einzelhandel nicht“, kritisiert der Gewerkschaftler.

Einen höherer Umsatz werde nicht erzielt, wenn Geschäfte am letzten Wochentag zusätzlich öffnen: „Der Umsatz wird an verkaufsoffenen Sonntagen nicht erhöht. In den Folgetagen fällt dieser sogar schwächer aus“, sagt Michael Sievers.

„Die Situation der Beschäftigten im Handel ist schon belastend genug“

Aus Sicht des Gewerkschaftssekretär würde der Wettbewerb mit dem Online-Handel die Beschäftigten im Einzelhandel belasten.

„Die Situation der Beschäftigten im Handel ist schon belastend genug. Besser als verkaufsoffene Sonntage wäre es für den Handel daher, diesen ruinösen Wettbewerb auf dem Rücken der Beschäftigten endlich zu beenden“, so Michael Sievers.

Es gebe andere Wege, die Umsätze im stationären Handel zu steigern. Unter anderem sieht Sievers eine Notwendigkeit darin, die unterschiedlichen Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel anzugleichen.

 
 

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