Bochum

Krebskranke darf ihre Medikamente nicht mit ins Ruhrstadion in Bochum nehmen: Das hat Folgen

Foto: imago/Olaf Wagner
  • Krebskranke Nadine Ciecierski (32) durfte aufgrund des Taschenverbots ihre Notmedikamente nicht mit ins Ruhrstadion nehmen
  • Die Frau fühlte sich diskriminiert und beschwerte sich beim Verein
  • Ab jetzt will der VfL Bochum für auf Medikamente angewiesene Stadionbesucher Ausnahmen vom Taschenverbot machen

Bochum. Nadine Ciecierski hat Lungenkrebs und ist dadurch gezwungen, ihre Notmedikamente überall mitzunehmen.

Doch die Sicherheitsmitarbeiter des Ruhrstadions in Bochum waren bei einer Kontrolle der Meinung, die Frau darf diese aufgrund des Taschenverbots nicht mit ins Ruhrstadion nehmen, wie die WAZ berichtete (Bezahlinhalt).

Die Tasche, die die 32-jährige Krebskranke mit sich führte, war nach den Bestimmungen des Taschenverbots zu groß, um ins Ruhrstadion mitgenommen zu werden. Das Verbot gilt seit 2016.

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Bochum: Krebskranke fühlte sich bei der Taschenkontrolle im Ruhrstadion diskriminiert

Die Erklärung der Frau, sie benötige die Tasche, weil sie krebskrank sei und sich in der Tasche Notmedikamente befinden würden, hat das Sicherheitspersonal laut des Berichts nicht überzeugen können.

Die Frau betrachtete das als Diskriminierung und wandte sich mit einer Beschwerde an den VfL Bochum.

Taschenverbot im Stadion: VfL Bochum will für einige Besucher Ausnahmen machen

Der Verein bietet nun den Stadionbesuchern in solchen Fällen die Möglichkeit an, das Sicherheitspersonal vorher zu informieren. Dazu sollen die Besucher eine E-Mail mit ihrem Anliegen an roesner@vfl-bochum.de schreiben. Dann wird man gesondert ins Ruhrstadion begleitet.

Weitere Informationen kannst du auf WAZ.de lesen (Bezahlinhalt). (ses)

 
 

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