Bochum

Bochum: Raubmord in Hordel! So lange muss der Haupttäter hinter Gitter

Der tödliche Raubmord in Bochum: Jetzt ist das Urteil gefallen.
Der tödliche Raubmord in Bochum: Jetzt ist das Urteil gefallen.
Foto: Marcel Kusch/dpa

Bochum. Urteil im Raubmord von Bochum!

Der Hauptangeklagte Artiom P. (37) wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Grzegorz Janusz S., der den Fluchtwagen fuhr, wurde zu dreieinhalb Jahren wegen Raubes verurteilt.

Bochum: Urteil im Raubmord von Hordel gefallen

Die beiden Männer hatten den Einbruch in das Haus des Schützenbruders Hans-Günter K. (68) zugegeben, jedoch bestritten, ihn getötet zu haben. Dem Rentner war bei dem brutalen Raubüberfall Anfang Februar 2019 der gesamte Kopf mit Klebeband umwickelt worden. Er erstickte qualvoll.

Ein weiterer mutmaßlicher Täter, Spitzname „Schraube“, befindet sich in Polen in Haft. Ihn bezichtigte der Hauptangeklagte, verantwortlich zu sein für den Tod des Rentners. Die Bochumer Staatsanwaltschaft hat seine Auslieferung beantragt.

Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslänglich für den Hauptangeklagten Artiom P. (37) und für seinen mitangeklagten Komplizen vier Jahre Haft gefordert.

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Artiom P. und der mutmaßliche Komplize waren am helllichten Tag in das Haus des Rentners eingestiegen. Hans-Günter K. und seine Lebensgefährtin waren gerade nach Hause gekommen, als die offenbar nicht richtig geschlossene Haustür aufflog und die zwei Männer im Hausflur standen.

Ein Einbrecher soll die Lebensgefährtin zu Boden geschubst und ihr eine Jacke über den Kopf geworfen haben. Sein Kollege habe den aus dem Garten hereinkommenden Mann geschlagen und gefesselt. >>> hier mehr zum Prozess

„Ich habe nur noch das Klebeband gehört“, sagte seine Lebensgefährtin in ihrer Vernehmung vor dem Landgericht Bochum. „Dann war Stille.“ (mit dpa)

 
 

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