Bochum

Nach tödlichem Raub in Bochum: Betrüger nutzen Tragödie in der Nachbarschaft mit dreister Masche aus

Die Polizei warnt nach dem tödlichen Raub in der „Kappskolonie“ in Bochum-Hordel vor Trickbetrügern.
Die Polizei warnt nach dem tödlichen Raub in der „Kappskolonie“ in Bochum-Hordel vor Trickbetrügern.
Foto: dpa

Bochum. Die Angst nach dem brutalen Raub mit Todesfolge in Bochum ist groß unter den Nachbarn in der so genannten „Kappskolonie“ in Hordel.

Eine Mordkommission der Polizei Bochum fahndet mit Hochdruck nach den Tätern. Doch zu den wahren Ermittlern gesellen sich nun auch Betrüger. Und die führen Böses im Schilde.

Nach tödlichem Raub in Bochum: Falsche Polizisten in der „Kappskolonie“

Trickbetrüger versuchen sich derzeit Zutritt zu den Wohnungen der umliegenden Nachbarn zu verschaffen. Sie geben sich als Beamte aus, die in dem Fall ermitteln.

+++ Einbrecher fesseln Mann in Bochum: Opfer erstickt qualvoll – Frau muss tatenlos zuschauen +++

Die Beamten warnen eindringlich vor der Methode der „falschen Polizisten“.

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Das rät die Polizei Bochum:

Die Polizei ist empört: „Verwerflicher geht es nicht mehr“, sagt Volker Schütte.

Der Bochumer Polizeisprecher erklärt, wie solche Trickbetrüger von echten Beamten unterschieden werden können: „Die Polizei erfragt die Vermögensverhältnisse nicht - weder per Telefon noch an der Haus- oder Wohnungstür! Lassen Sie Unbekannte nicht ins Haus und übergeben Sie niemals ihre Wertsachen an einen vermeintlichen Polizisten.

Wer verdächtige Beobachtungen macht, soll über den Notruf 110 sofort die echte Polizei rufen.

Regelmäßig Einbrüche in der Siedlung

Ein Rentnerpaar war am Montag in der gemeinsamen Doppelhaushälfte von Einbrechern überfallen worden. Der 68-jährige Hauseigentümer wurde gefesselt und starb einen "unnatürlichen Erstickungstod", wie es vonseiten der Polizei heißt.

Schon in den Tagen vor dem brutalen Raub hat es mehrere Einbrüche in der ehemaligen Zechensiedlung gegeben. Viele Rentner leben hier.

„Die Siedlung ist gut abgeschirmt und direkt an die Autobahn gebunden“, schilderte Anwohner Dirk Hensing, warum die Gegend für Kriminelle womöglich attraktiv ist.

 
 

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