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Bochum: Riesen-Wut wegen Schlaglöchern! – „Da bricht man sich ja alle Knochen“

Die fünf wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bochum

Sightseeing in Bochum? Wir haben im Video die fünf wichtigsten Sehenswürdigkeiten zusammengefasst.

Bochum. 

Wehe dem, der hier in Bochum hochfahren muss…

Es kommt immer mal wieder vor, dass gerade im Winter hier und da Straßen in Bochum beschädigt sind. Besonders vielbefahrene Wege bleiben nicht ewig in gutem Zustand, es bilden sich Schäden und auch Schlaglöcher.

Was aber Anwohner in der Lohackerstraße in Bochum-Wattenscheid erleiden müssen, ist alles andere als vergnügungssteuerpflichtig. Denn wer hier mit seinem Auto unterwegs ist, muss ziemlich schnell vom Gas – sonst drohen massive Pkw-Schäden und Rückenschmerzen!

Bochum: Schlaglöcher sorgen für Wut in Wattenscheid

Kurz nach der Einfahrt in die Lohackerstraße können Autofahrer schon aus der Entfernung sehen, dass die Straße, die unmittelbar an der Gemeinschaftsgrundschule Westenfeld grenzt, Schlaglöcher und Schäden aufweist. Wer hier drüberfährt, muss sich anschnallen – im wahrsten Sinne, sonst wird die Fahrt ganz schnell zur Rallye-Piste, mit entsprechend gravierenden Folgen für das eigene Auto und den eigenen Rücken.

DER WESTEN hat sich vor Ort ein Bild gemacht. Und tatsächlich: Eine Überfahrt ist hier nicht nur nervenaufreibend, sondern auch gefährlich. Fährt man hier nämlich mit den erlaubten 30 Stundenkilometern, wird man im Fahrersitz hin und her geschleudert, kann sich stoßen und so die Konzentration verlieren. Gefährlich auch am abends, wenn es dunkel ist. Dann sieht man die Schäden spät oder gar nicht, wird dann heftig durchgeschüttelt.

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Das ist die Stadt Bochum:

  • erste urkundliche Erwähnung im Jahr 890
  • mit rund 365.000 Einwohnern (Stand: Dezember 2020) die sechstgrößte Stadt in NRW
  • besitzt sechs Stadtbezirke
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Deutsches Bergbau-Museum, Kemnader See, Eisenbahnmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Eiskirch (SPD)

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Bochum: Anwohner stinksauer auf die Stadt – „Da bricht man sich alle Knochen“

Anwohner Marc G. bringt es gegenüber DER WESTEN auf den Punkt. Der Mann aus Wattenscheid sagt: „Ich habe mittlerweile in meinen Fahrzeugen verstärkte Bauteile eingebaut. Mal sehen, wie lange sie halten. In einem Jahr habe ich bereits zweimal die Koppelstangen und Traggelenke gewechselt, und die hatten Markenqualität.“

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Er ärgert sich über die Stadt, die kaum was gegen die schlechten Straßen machen würde: „Nicht nur hier, auch in der Unteren Südstraße wird nur noch geflickt statt zu sanieren und zu reparieren. Hier kommt man ohne heftiges Aufsetzen nicht mal mehr raus. Da bricht man sich ja alle Knochen!“ Zudem seien gerade morgens und am Mittag viele Eltern mit ihren Autos vor Ort, um ihre Kinder abzuholen. Abends wiederum findet in den nahegelegenen Sport- und Schwimmhallen Training statt. Es sei daher doch im Interesse der Stadt, die Straße endlich auszubessern.

Bochum: Stadt gelobt Besserung und verweist auf „Mängelmelder“

DER WESTEN hat bei der Stadt nachgefragt. Ein Sprecher zum desolaten Zustand der Lohackerstraße im Speziellen und den Straßen in Bochum im Allgemeinen: „Unser ‚Technischer Betrieb‘ kümmert sich um die Beseitigung dieser Schäden. Die Kollegen und Kolleginnen waren bereits vor Ort in der Lohackerstraße und haben Schlaglöcher ausgebessert.“

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Er weist darauf hin, dass Anwohner derartige Schäden jederzeit online über den „Mängelmelder“ der Stadt melden können. Dann würde sich schnellstmöglich darum gekümmert werden. Bleibt zu hoffen, dass zumindest die Anwohner in Wattenscheid bald entspannter fahren können…