Bochum

Bochum: Nach heftiger Kritik an Seniorenheim platzt einer Pflegerin der Kragen – „Wie kann man es wagen...?“

Bochum: Eine Pflegerin des St.-Johannes-Stifts wehrt sich gegen die heftige Kritik an den Corona-Maßnahmen des Heims.
Bochum: Eine Pflegerin des St.-Johannes-Stifts wehrt sich gegen die heftige Kritik an den Corona-Maßnahmen des Heims.
Foto: Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Bochum. Eine Pflegerin des St.-Johannes-Stifts in Bochum wehrt sich gegen heftige Kritik an ihr und ihren Kollegen.

Wie die „WAZ“ berichtet, hatten sich Angehörige über das Besuchsverbot und den Umgang mit den Bewohnern im Seniorenheim in Bochum beschwert. Sogar von „Knast ohne Hofgang“ sei die Rede gewesen. Jetzt hat eine Pflegerin des Stifts den Kritikern geantwortet.

Bochum: Altenpflegerin wehrt sich gegen Corona-Vorwürfe

„Wie kann man es wagen, von Gefangenschaft, von Knast ohne Hofgang und Verwahrlosung zu sprechen“, fragt Pflegerin Kerstin Köhler in einem emotionalen Brief an die „WAZ“. Gerade während der Corona-Pandemie sei der intensive Kontakt und die Empathie mit den Bewohnern des Heims um so wichtiger, da das Personal ja auch die ausbleibenden Besucher ersetzen müsse: „Wir sind Töchter, Mütter, Ersatzfamilie, Ansprechpartner, Tröster und so vieles mehr.“

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Köhler ist durchaus bewusst, dass die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen einigen Heimbewohnern und deren Angehörigen schwer zu schaffen machen. Aber es gehe schließlich um die Gesundheit aller: weder die Bewohner, die Angehörigen noch die Mitarbeiter sollen Gefahr laufen, sich mit dem Coronavirus anzustecken.

Was Köhlert in ihrem Brief sonst noch anspricht und von wem sie Rückendeckung erhält, erfährst Du bei der „WAZ>>>.

 
 

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