Bochum

Bochum: Mann (21) nötigt Freundin zum Sex und filmt – dann wird es noch fieser

Bochum: Ein Mann soll seine Freundin zum Sex genötigt und sie mit einem Video davon erpresst haben.
Bochum: Ein Mann soll seine Freundin zum Sex genötigt und sie mit einem Video davon erpresst haben.
Foto: imago images / Panthermedia

Bochum. Heftiger Vorwurf gegen einen 21-jährigen Mann aus Recklinghausen!

Oday H. soll im vergangenen Juni seine damalige Freundin geschlagen und getreten haben, weil diese aus seiner Sicht nicht seine Anweisungen befolgte. Anschließend soll er sie laut Anklage zum Oralverkehr gezwungen haben, um sie zu bestrafen.

Bochum: Mann soll Freundin beim Sex gefilmt und damit erpresst haben

Das Ganze habe er mit seinem Handy gefilmt und sie damit erpresst, ist die Staatsanwaltschaft überzeugt. Deshalb steht der 21-Jährige ab Freitag in Bochum vor Gericht! Der Mann ist unter anderem wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und Erpressung angeklagt. Insgesamt hat die achte Strafkammer des Landgerichts Bochum vier Verhandlungstage für den Prozess angesetzt.

Oday H. soll 200 Euro von seiner Freundin verlangt haben, sonst würde er die Videos veröffentlichen. Die Frau zahlte zunächst.

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Angeklagter soll zweites Video gemacht haben

Doch das ist nicht der einzige Tatvorwurf.

Einige Tage später soll der Angeklagte seine Ex zum Analverkehr genötigt und auch davon ein Video gefertigt haben. Mit den Aufnahmen erpresste er laut Staatsanwaltschaft die Zeugin erneut – diesmal forderte er 5.000 Euro von seiner damaligen Lebensgefährtin.

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Wie „Bild“ berichtet, habe der junge Syrer das Video sogar kurz auf seiner Facebook-Seite gepostet. „Ich habe das kurz darauf wieder gelöscht, ich war außer Kontrolle vor Wut“, so der Angeklagte.

Angeklagter bestreitet Vergewaltigungen

Doch die Vergewaltigungen bestreitet er. Bei den Videos habe es sich um einen Fremden gehandelt, der ihm die Filme sendete, um ihm zu zeigen, dass seine Frau ihn belogen habe. „Das bin nicht ich. Ich bin unschuldig. Meine Frau beschuldigt mich, weil sie Angst hat, dass ihre Familie von ihrem Vorleben erfährt“, sagte der Angeklagte laut „Bild“. Auch Besitz von Kinderpornografie, Körperverletzung und Sachbeschädigung wird ihm vorgeworfen.

Der Prozess wird fortgesetzt. (ms)

 
 

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