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Bochum: Lebensgefährlich! Jugendliche springen auf fahrende Lok – dann wird es noch haarsträubender

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Bochum. 

Lebensmüde Aktion in Bochum! Am Sonntag sind zwei Jugendliche am Bahnhof Bochum Langendreer West auf die Lok einer einfahrenden S-Bahn gesprungen.

Bundespolizisten konnten die beiden Randalierer wenig später in Bochum stellen. Was sie dann bei einem der beiden entdeckten, brachte das Fass zum Überlaufen.

Bochum: Lebensgefährlicher Sprung auf fahrende Lok – doch zwei Jugendliche führen noch mehr im Schilde

Am Sonntagabend gegen 18.45 Uhr riefen Bahnmitarbeiter die Bundespolizei, weil am Bahnhof Bochum-Langendreer West zwei Jugendliche randaliert haben und auf einen Zug gesprungen sein sollen. Nach dem lebensgefährlichen Sprung auf die Lok der S1 beleidigten sie den Fahrer der Bahn und Reisende.

Beim Eintreffen der Polizisten machten sich der 14- und 15-Jährige davon – über Gleise und durch private Gärten von Anwohnern. An der Lünsender Straße konnten die Beamten die beiden dann festhalten.

Bochum: Jugendliche randalieren am Bahnhof Langdreer West – DAS finden Polizisten bei einem 15-Jährigen

Die Beamten durchsuchten die beiden Randalierer und fanden bei dem 15-Jährigen einen Schlagring, den sie an sich nahmen. Danach wurden die Jugendlichen in Gewahrsam genommen und die Eltern verständigt.

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Das ist die Stadt Bochum:

  • erste urkundliche Erwähnung im Jahr 890
  • mit rund 365.000 Einwohnern (Stand: Dezember 2020) die sechstgrößte Stadt in NRW
  • besitzt sechs Stadtbezirke
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Deutsches Bergbau-Museum, Kemnader See, Eisenbahnmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Eiskirch (SPD)

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Gegen sie wird nun wegen Hausfriedensbruchs und Verstoß gegen die Eisenbahnbetriebsordnung sowie das Waffengesetz ermittelt. In dem Zusammenhang weist die Bundespolizei auch noch einmal auf die Gefahren solcher Aktionen hin.

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Mehr Meldungen aus Bochum:

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„Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät ist“, warnt ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Sankt Augustin. „Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur aus.“ (mbo)