Bochum

Geiselnahme in Bochumer Tankstelle: Polizist muss in die Psychiatrie – DAS fanden die Ermittler in seiner Wohnung

Der Geiselnehmer von Bochum muss in die Psychiatrie.
Der Geiselnehmer von Bochum muss in die Psychiatrie.
Foto: Marcel Storch/Der Westen

Bochum. Nach der Geiselnahme in Bochum am Montagvormittag, steht jetzt fest: Der Täter kommt in die Psychatrie.

Das berichtet die „WAZ“. Der Polizist hatte in einer Total-Tankstelle eine Kassiererin drei Stunden als Geisel gehalten. Erst nach schwierigen Verhandlungen mit der Polizei gab er auf, ließ erst die Geisel gehen und sich dann widerstandslos festnehmen.

Geiselnahme in Bochum: Täter kommt in geschlossene Psychatrie

Am Dienstag hat der Haftrichter angeordnet, dass der Mann in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht wird.

Zuvor hatte ein psychiatrischer Sachverständiger den Mann begutachtet, um die Frage der Schuldfähigkeit zu klären – davon hing ab, ob die Staatsanwaltschaft U-Haft oder eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus anordnete.

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Der Mann hatte mit einer Wasserstoffbombe gedroht – ein Sprengsatz oder eine Schusswaffe fanden die Beamten aber nicht. Stattdessen entdeckten sie eine Bomben-Attrappe in der Wohnung des Mannes.

„Ein Konstrukt aus Plastikrohren und Drähten“, wie Oberstaatsanwalt Dr. Christian Kuhnert gegenüber der „WAZ“ mitteilte.

Das Motiv ist nach wie vor unklar. Die Polizei sprach von einer „Erkrankung und familiären Problemen“. Auch die Forderung, seinen Sohn sehen zu können, soll der Geiselnehmer Gerüchten zufolge geäußert haben. (ms)

Die ganze WAZ-Geschichte liest du hier.

 
 

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