Bochum

Bochum: Mann ist nachts rodeln – da läuft ihm plötzlich dieses wilde Tier vor den Schlitten

Wer versteckt sich denn da im Gebüsch?
Wer versteckt sich denn da im Gebüsch?
Foto: Privat/Montage: Der Westen

Bochum. Diese Begegnung in Bochum wird ein Mann wohl so schnell nicht vergessen.

Denn als er vergangene Woche die Schneemassen ausgenutzt hat, um in Bochum am Abend rodeln zu gehen, sprang ihm plötzlich ein Tier vor den Schlitten.

Mann begegnet in Bochum einem besonderen Tier

Und zwar eines, das die meisten Menschen eigentlich nur von weitem oder aus dem Fernsehen kennen.

„Dieser kleine Süßling ist mir beim Rodeln doch glatt vor den Schlitten gesprungen?! Keine Sorge, ich hab ihn nicht überrodelt, es geht im gut. Er flitzte einen Meter entfernt von mir über den Weg, ich denke wir haben uns beide gegenseitig sehr erschrocken“, sagt Shane R. aus Bochum zu seinem Erlebnis.

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Bei dem Tier handelte es sich um einen Fuchs!

Der Fuchs sei nach dem ersten Schrecken stehen geblieben und erst abgehauen, als der Bochumer näher gekommen sei.

Bochumer kann sogar ein Foto vom Fuchs schießen

Doch weit abgehauen ist das Tier nicht. Denn als Shane R. sich dem Gebüsch weiter näherte, lag der Fuchs im Schnee in sicherer Entfernung.

Und das Raubtier ließ sogar noch einen Schnappschuss von sich machen, bevor er endgültig das Weite suchte.

„Als ich wieder ein gutes Stück Abstand gewonnen hatte, stand er auf, lief einen kleinen Hügel und schaute von dort aus nochmal zu uns bevor er hinter dem Hang im Gebüsch verschwand. So ein kleiner Hübschling...was für eine tolle Begegnung“, findet der Bochumer.

NABU warnt davor, Füchse zu füttern

Der Naturschutzbund (NABU) betont, dass Füchse in NRW sehr weit verbreitet sind.

Die Nähe zum Menschen würden die Tiere nicht suchen, trotzdem sind sind sie immer öfter in Städten und Dörfern auf Nahrungssuche. Durch die Wegwerfgesellschaft des Menschen finden sie in dessen Nähe ein Überangebot an Fressen.

Wer einem Fuchs begegnet, soll laut NABU Ruhe bewahren und dem Tier einen Fluchtweg lassen.

Der NABU bittet außerdem darum, die Tiere nicht zu füttern. Denn dann können sie „halbzahm“ und zum Problem werden. Falls man ein schwaches oder verletztes Tier findet, ist die Wildtierrettung zu verständigen.

Zutraulichkeit kann auf Tollwut hinweisen

Sollte ein erwachsener Fuchs extreme Zutraulichkeit zum Menschen aufweisen, warnt der NABU vor einer möglichen Tollwut-Infektion.

Auch wenn die Tollwut nahezu ausgerottet ist in Deutschland, sollte bei einem Biss durch einen Fuchs ein Arzt aufgesucht werden.

Der kleine Fuchs aus Bochum und sein Beobachter hatten also einfach beide eine gar nicht mal so ungewöhnliche Begegnung. (fb)