Bochum

Einbrecher fesseln Mann in Bochum: Opfer erstickt qualvoll – Frau muss tatenlos zuschauen

Bochum-Hordel: Unbekannte waren in ein Haus eingebrochen und hatten einen Mann gefesselt. Der Mann verstarb aus noch ungeklärter Ursache.
Bochum-Hordel: Unbekannte waren in ein Haus eingebrochen und hatten einen Mann gefesselt. Der Mann verstarb aus noch ungeklärter Ursache.
Foto: dpa
  • Schlimmer Raub mit Todesfolge in Bochum-Hordel
  • Einbrecher von Hauseigentümer (†68) überrascht
  • Die Täter fesseln ihr Opfer
  • Der Bochumer erstickt qualvoll
  • Ist die Tat Teil einer Serie?

Bochum. Brutaler Raub mit Todesfolge am Montagabend in Bochum-Hordel.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstagmorgen mitteilten, waren Unbekannte gegen 15.25 Uhr in ein Haus an der Sechs-Brüder-Straße in der so genannten „Kappskolonie“ eingebrochen.

Dort wurden sie vom Hauseigentümer (†68) und seiner Lebensgefährtin (71) überrascht.

Einbrecher fesseln Bochumer in seinem Haus – Opfer erstickt qualvoll

Die Einbrecher überwältigten den 68-Jährigen, brachten ihn mit Gewalt zu Boden und fesselten ihn.

+++ Mann erstickt bei Raub in Bochum: So beschreibt die Lebensgefährtin (71) die Täter +++

Die Polizei spricht von einem „brutalen Vorgehen“.

Danach durchsuchten die Täter das Haus nach Bargeld und Wertgegenständen. Wie viel Beute sie gemacht haben, ist derzeit unklar.

Als die Männer gegen 17.50 Uhr die Flucht ergriffen hatten, wählte die 71-Jährige den Notruf. Für den 68-Jährigen sollte jede Hilfe zu spät kommen. Er war erstickt. Das hat die Obduktion am Dienstag ergeben. Demnach starb der Mann „eines nicht natürlichen Erstickungstodes“.

Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet, der Mann sei an einem Herzinfarkt gestorben. Das stellte sich als falsch heraus.

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Rettungskräfte versuchen Mann zu reanimieren – vergeblich

Die Polizei fand den gefesselten Mann leblos auf dem Bauch liegend in der Wohnung vor.

Ein Notarzt versuchte noch, das Leben des Mannes zu retten. Doch die Reanimation scheiterte. Der Bochumer war tot.

Lebensgefährtin musste tatenlos zuschauen

Die 71-Jährige musste wohl mit ansehen, wie ihr Lebensgefährte vor ihren Augen verstarb.

Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Dort wird sie seelsorgerisch betreut. Laut Volker Schütte steht sie unter Schock und konnte noch nicht detailliert befragt werden.

Einbruchsserie in der „Kappskolonie“?

Wie der Polizeisprecher mitteilte, hat es in den vergangenen Tagen drei weitere Einbruchsversuche in der unmittelbaren Nachbarschaft gegeben.

Ob die Taten miteinander in Verbindung stehen, ist nicht klar: Die Suche nach der Antwort auf diese Frage sei Teil der Ermittlungen.

Raub mit Todesfolge: Mordkommission bittet Bevölkerung um Hilfe

Eine Mordkommission ermittelt nun wegen Verdachts des Mordes und des Raubes mit Todesfolge.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe bei der Aufklärung des Verbrechens. Hast du verdächtige Beobachtungen in Tatortnähe gemacht? Möglicherweise ein verdächtiges Fahrzeug, das auf dem in Tatortnähe gelegenen Parkplatz des Nord-West-Bades abgestellt war?

Dann melde dich bitte bei der Polizei unter der Nummer: 0234 / 909-4110 und 0234 / 909-4441.

 
 

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