Bochum

Bochum: Currywurst, Pils und Hängebauchschweine hinterm Tresen – warum du diesen Film mit Frank Goosen nicht verpassen darfst

Hängebauchschweine hinterm Tresen in Bochum? Frank Goosen begibt sich für den WDR auf Spurensuche.
Hängebauchschweine hinterm Tresen in Bochum? Frank Goosen begibt sich für den WDR auf Spurensuche.
Foto: Montage DER WESTEN / Socrates Tassos & Karl Gatzmanga / FUNKE Fotoservices

Bochum. „Wenne von Kortländer bis nache B1 überall ein Bier getrunken hättest, wärste störtendick gewesen“, erzählt die Bochumer Kult-Wirtin Elfriede Fey.

Allein wegen der Szenen am Tresen der Kult-Kneipe „Haus Fey“ in Bochum-Hofstede darfst du dir den WDR-Film „Mein-Revier – Frank Goosen sucht die Seele des Ruhrgebiets“ unter keinen Umständen entgehen lassen.

Bochumer Hängebauchschweine mit heimlicher Hauptrolle im Film mit Frank Goosen

Für die Serie „Heimatflimmern“ begibt sich Frank Goosen auf die Suche nach der Zukunft seiner Heimat. Damit beginnt der Bochumer Autor und Kabarettist in der Kneipe umme Ecke, bei Elfriede Hey.

Die betagte Wirtin erzählt Goosen von ihren Hängebauchschweinen, die einst täglich ihr Duplo hinterm Tresen bekamen: „Hömma, wo die gestorben sind, hab ich drei Tage Fieber gehabt“, sagt Elfriede „ich war krank, war ich.“

------------------------------------

• Mehr Themen:

„Anne Will“ in der ARD: Reinigungskraft aus Bochum schimpft: „Dieser Mann sollte sich schämen!“

Ruhr-Uni Bochum behandelt Flugangst – mit dieser unglaublichen Methode

• Top-News des Tages:

Rebecca Reusch (15) vermisst: Neues Detail belastet den Schwager – hat Rebecca Haus nie verlassen?

Alarm in NRW! Darum heulen am Donnerstag Tausende Sirenen

-------------------------------------

Kaventsmänner statt süße japanische Ferkel

Wie sie überhaupt in den Besitz der Hängebauchschweine gekommen sei, fragt Frank Goosen: „Stand im Stadtspiegel: Japanische Minischweine-Ferkel zu verkaufen. Da hab ich gedacht, die bleiben so“, erinnert sich die Kult-Wirtin.

„Auf einmal dreieinhalb Zentner, hömma hier“, empört sich die Wirtin und tippt sich mit dem Finger an die Stirn. „Komma mit“, sagt sie dann und führt Frank Goosen durch ihren Laden, der einem Museum gleicht. Es ist ein Überbleibsel längst vergangener Tage.

Die Kneipe ist Ausgangspunkt für die Fragen, die sich Frank Goosen stellt: „Was bleibt von unserm Revier, wenn die Kohle weg is? Und wie geht es weiter. Was macht uns eigentlich aus?“

Currywurst, Pils und Kohle

Dazu begibt sich der Bochumer Autor an typische Klischeeorte des Ruhrgebiets. Er gönnt sich Currywurst (natürlich von Dönninghaus) und Fiege-Pils im Schrebergarten anne A40 oder trifft einen Steiger im Trainingsbergwerk in Recklinghausen.

Seine Reise führt ihn jedoch nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch zu Stätten größter Innovation. Jeden mag der Ruhrpott auf den ersten Blick nicht überzeugen, stellt Frank Goosen fest, sagt aber: „Ey du frags mich, ob das schön is? Weiß ich nich. Aber is meins, ne?!“

Mein Revier – Frank Goosen sucht die Seele des Ruhrgebiets läuft am Freitag, 8. März 2019 im WDR. Hier kannst du den Film schon in der Mediathek sehen >>>

 
 

EURE FAVORITEN