Bochum: Bombenentschärfung in Weitmar! Tausende Anwohner betroffen – jetzt gibt es gute Nachrichten

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In Bochum wurde eine britische Zehn-Zentner-Fliegerbombe gefunden, die noch am späten Donnerstag entschärft werden sollte.

Bochum: Tausende Menschen evakuiert

Die Fliegerbombe mit Aufschlagzünder lag in 2,5 Meter Tiefe an der Knoopstraße in Bochum-Weitmar.

Bewohner in einem Sicherheitsbereich von 500 Metern um die Bombe mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen – insgesamt 3.875 Menschen waren von der Evakuierung betroffen.

Außerdem wurde die A448 im betroffenen Bereich gesperrt, sowie folgende Straßen:

  • Ahnwenne 1 - 31 und 2 - 48
  • Am Vogelspott 1 - 29
  • An der Landwehr 45 - 65 und 54 - 72
  • Bärendorfer Str. 24 a - 80 und 29 - 95
  • Brantropstr. 37 - 89 und 40 - 78
  • Dürerstr. 2 d
  • Feuerbachstr. 1 - 5 und 6
  • Hattinger Str. 204 - 268a und 239 - 295
  • Holbeinstr. 1 - 23 und 2 - 12
  • Kaulbachstr. 1 - 21 und 2 - 26
  • Knoopstr. 2 - 56 und 5 - 55
  • Kohlenstr. 2 - 38 und 3 - 55b
  • Lange Malterse 1 - 81 und 2 - 54
  • Menzelstr. 2
  • Rombacher Hütte 2 - 24 und 3 - 19
  • Schützenstr. 3 - 25, 59 - 157 und 62 - 154
  • Weifeldweg 16 - 54 und 25 - 69
  • Weitmarer Str. 14 - 82 und 17 - 75d

Im Rahmen der Evakuierung kontrollierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Bochum, des Ordnungsamts und der Hilfsorganisationen die betroffenen Haushalte.

Eine Betreuungsstelle für die Betroffene wurde in der Graf-Engelbert-Schule an der Königsallee 77-79 eingerichtet. Für den Transport pendelten vier Shuttlebusse der Bogestra zwischen dem Evakuierungsbereich und der Schule. Auch 13 Krankenwagen für bettlägerige oder gehbehinderte Personen standen zur Verfügung.

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Alle Personen wurden nach erfolgreicher Entschärfung wieder zurück in ihre Wohnungen gebracht.

Bochum: Polizei muss eingreifen

Die Evakuierung hatte am Abend gegen 18.30 begonnen, wie der Einsatzleiter der Feuerwehr Bochum in einem Video auf Facebook mitteilte.

Insgesamt waren 240 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Ordnungsamtes und der Hilfsorganisationen vor Ort, evakuieren die Anwohner. Tatsächlich gab es auch Menschen, die ihre Wohnungen nicht freiwillig verlassen wollte, deshalb musste die Polizei hinzugezogen werden.

„Das ist natürlich etwas, was die ganze Sache unnötig verzögert“, so der Einsatzleiter der Feuerwehr. Er appellierte deshalb im Video: „Unterstützt uns, umso schneller geht das Ganze.“

Um 20.30 Uhr war die Evakuierung noch im Gange. Am späten Abend begann dann letztlich die Entschärfung. Die Feuerwehr Bochum gab dann kurz vor Mitternacht Entwarnung. Die Bombe wurde entschärft. Alle Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

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Für Fragen wurde ein Bürgertelefon der Stadt Bochum unter 0234 910-3333 eingerichtet.

 
 

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