Bochum

Bochum: Bombe beim Hbf erfolgreich entschärft! ++ Streckensperrung aufgehoben

Die Bombe in Bochum wurde erfolgreich entschärft! (Symbolbild)
Die Bombe in Bochum wurde erfolgreich entschärft! (Symbolbild)
Foto: dpa

Bochum. Bombenfund in Bochum!

In der Innenstadt wurde in der Neustraße 7 an einer Baustelle eine britische Zehn-Zentner-Bombe gefunden. Der Hauptbahnhof in Bochum ist ebenfalls von der Evakuierung betroffen.

Bochum: Bombenfund in der Innenstadt! Hauptbahnhof betroffen

21.32 Uhr: Gute Nachrichten von der Deutschen Bahn: Die Streckensperrung ist aufgehoben. „Die Züge verkehren in Kürze wieder auf dem Regelweg. Der Busnotverkehr wird eingestellt. In der Folge kann es noch vereinzelt zu Verspätungen und gegebenenfalls zu Teilausfällen kommen“, verkünden die Eisenbahner. Noch immer empfiehlt sich, die Reiseverbindung vor der Abfahrt des Zuges zu überprüfen.

21.18 Uhr: Nach der erfolgreichen Entschärfung ist die Feuerwehr Bochum erleichtert: „Damit geht ein langer Tag nach rund 11 Stunden zu Ende“, schreiben die Einsatzkräfte in einer Pressemitteilung. Alle Sperrungen sind geöffnet, die Menschen können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Feuerwehr hat die Zahlen des Tages parat:

  • Insgesamt waren 5000 Bewohner von der Evakuierung betroffen
  • 350 Bürgerinnen waren in den beiden Betreuungsstellen
  • 218 Bürger mussten zum Teil mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen transportiert werden
  • Rund 1.400 Anrufe gingen bei der Bürgerhotline ein
  • Helfer verteilten 3.000 FFP2-Masken und führten 800 Corona-Schnelltests durch
  • Insgesamt waren 440 Einsatzkräfte unterwegs, ein Großteil davon ehrenamtlich.
  • Neben Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr waren die Bochumer Hilfsorganisationen DRK, Johanniter, ASB, Malteser, THW, das Ordnungsamt, das Kommunale Krisenmanagement, die Polizei Bochum und die Bundespolizei
  • Unterstützt wurde die Evakuierung außerdem durch die Verkehrsbetriebe Deutsche Bahn und Bogestra.

Nicht zu vergessen: „Ein großer Dank geht an den Kampfmittelentschärfer Volker Lenz der Bezirksregierung Arnsberg für die gute Zusammenarbeit und das unschädlichmachen der Bombe.“ Da können wir uns nur anschließen!

21.08 Uhr: Die Entschärfung war erfolgreich! Bochum ist um eine Weltkriegsbombe ärmer. Alle Sperrmaßnahmen werden aufgehoben.

20.39 Uhr: Die Evakuierung ist abgeschlossen. In diesen Minuten beginnen die Experten vom Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung der Weltkriegsbombe.

20.35 Uhr: Die Bahnstrecke ist inzwischen gesperrt: Die Züge aus Essen Hbf enden und beginnen in Essen-Steele. Kein Zugverkehr zwischen Dortmund Hbf und Essen Steele. Kein Zug wird für die Dauer der Sperrung in Bochum halten. Die Bahn geht davon aus, dass die Sperrung gegen 22 Uhr wieder aufgehoben wird. Empfehlung der Bahn: Vor Fahrtantritt die Verbindung checken!

20 Uhr: Gruseliger Anblick: Die Innenstadt von Bochum sei nahezu menschenleer, schreiben die Einsatzkräfte. Das liegt daran, dass die Evakuierung nahezu abgeschlossen ist.

Gegen 20.30 Uhr wollen die Experten dann mit der Entschärfung beginnen.

17.18 Uhr: Inzwischen sind rund 400 Einsatzkräfte damit beschäftigt, die Menschen im Umkreis zu evakuieren. Bislang sei alles friedlich verlaufen. Doch bestimmte Personen werden von den Feuerwehrleuten sogar persönlich informiert und abgeholt: Diejenigen, die sich wegen einer Corona-Infektion derzeit in Quarantäne befinden.

Für alle anderen gibt es einen Shuttleservice, der die Menschen zu den Betreuungsstellen bringt. Dafür stehen die Haltestellen Viktoriastraße Ecke Südring und der Busbahnhof direkt am Hauptbahnhof zur Verfügung.

16.10 Uhr: Gute Nachrichten aus Bochum: Die Evakuierung läuft derzeit „ohne besondere Vorkommnisse“. Im Technischen Rathaus sitzt der Krisenstab, der die Leitung innehat.

Bochum Hbf: Kein Halt für Regios und IC!

15.32 Uhr: Die Deutsche Bahn gibt bekannt, dass nicht nur bei Regionalverbindungen der Halt in Bochum entfällt, sondern auch bei diversen Verbindungen im Fernverkehr. Betroffen sind die Folgenden:

  • ICE / IC Züge Bonn/Köln/Düsseldorf— Hamm (W) — Hannover — Berlin
  • IC Züge Köln — Dortmund — Hannover — Magdeburg — Leipzig — Dresden
  • IC Züge Köln — Dortmund — Essen — Münster (Westf) — Hamburg

15.15 Uhr: Die Evakuierung geht los! Rund 200 Einsatzkräfte sind am Bochumer Rathaus eingetroffen, um die Menschen im Umkreis zu evakuieren. Bald ist dort auch kein Durchkommen mehr, denn die Feuerwehr richtet Straßensperren ein. Die Kräfte haben eine wichtige Bitte: „Bitte unterstützt uns bei den Evakuierungsmaßnahmen und folgt den Anweisungen der Einsatzkräfte.“

14 Uhr: „Ab 14.30 Uhr wird der Hauptbahnhof Bochum nicht mehr angefahren!“, teilte die Feuerwehr Bochum auf Twitter mit. „S-Bahnen fahren die Haltestelle Bochum Ehrenfeld noch an, der Regionalverkehr wird umgeleitet.“

Auch die Bahn informierte über daraus resultierende Ausfälle im Regionalverkehr: „In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen. Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer der Sperrung. Ersatzverkehr der Unternehmen Reimann Reisen zwischen Essen und Dortmund eingerichtet. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.“

Bombe im Bochum: Diese Gebiete sind gesperrt

13.24 Uhr: Betroffen sind laut Feuerwehr Bochum folgende Bereiche:

  • Hauptbahnhof Bochum
  • drei Tageskliniken
  • sieben Wohnanlagen / Altenheime, unter anderem St. Marienstift und
  • Wohnheim Maximilian-Kolbe-Str

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Insgesamt wohnen in dem Gebiet 5000 Personen. Im Rahmen der Evakuierung werden Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Ordnungsamtes und der Hilfsorganisationen die Häuser kontrollieren. Für die betroffenen Bewohner wird eine Betreuungsstelle in der Turnhalle der Graf-Engelbert-Schule an der Königsallee 77 - 79 und an der Schillerschule Waldring 71 eingerichtet.

Für weitere Bürgerfragen wurde ein Bürgertelefon unter folgender Nummer wenden: 0234 / 910 - 3333 eingerichtet.

12.30 Uhr: Noch am Donnerstagnachmittag soll im Umkreis von 500 Metern evakuiert werden. Die Straße sei schon abgesperrt. Vor 14 Uhr solle aber nicht mit der Evakuierung begonnen werden. Das Krankenhaus St.-Elisabeth-Hospital liegt nicht in der betroffenen Region.