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Bochum: Wahrzeichen der Stadt wird abgeschaltet – das steckt hinter der bitteren Maßnahme

Bochum: Wahrzeichen der Stadt wird abgeschaltet – das steckt hinter der bitteren Maßnahme

© Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Ruhrpark Bochum: Diese Daten und Fakten hast du garantiert noch nicht gehört

Der Ruhrpark in Bochum ist über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Wir haben im Video einige Daten und Fakten zusammengetragen, die du bisher aber sicher noch nicht gehört hast.

In Bochum sind bei einem beliebten Wahrzeichen die Lichter ausgegangen!

Erst die Zeche Zollverein in Essen, nun hat auch die Stadt Bochum nachgezogen! In der Nacht zum Dienstag (9. August) wurde hier auf unbestimmte Zeit der Stecker gezogen. Das steckt dahinter.

Bochum: Ukraine-Krieg bedeutet drastische Konsequenz

Bereits seit dem 24. Februar führt Russland gegen die Ukraine Krieg. Deutschland hat sich neben anderen Ländern mit der Ukraine solidarisiert und schwere Sanktionen gegen Russland erhoben. Die Konsequenz für viele europäische Länder: Russland hat seine Gaslieferungen drastisch reduziert. Deshalb ist in vielen deutschen Städten derzeit der Energie-Spar-Modus angesagt. Auch das Ruhrgebiet zieht jetzt nach.

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Erst wurden die Temperaturen in Häusern und Schwimmbädern gesenkt und die Energiekosten angehoben, nun hält der Energie-Spar-Kurs auch bei öffentlichen Gebäuden Einzug. Erst erklärte sich die Zeche Zollverein in Essen bereit, die Lichter aus Spargründen in der nächsten Woche abzustellen. Jetzt ist es auch beim Bergbaumuseum Bochum so weit!

„Wir möchten unseren Beitrag zum Energiesparen leisten. Daher werden bis Ende des Monats das Fördergerüst, der Museumserweiterungsbau DBM+, der Schriftzug am Gebäude sowie der Eingangsbereich nicht mehr beleuchtet. Auch die LED-Wand an der Außenfassade wird nicht mehr in Betrieb genommen“, heißt es auf der Internetseite des Bergbaumuseums. Bereits in der Nacht zum Dienstag (9. August) wurde hier der Stecker gezogen.

Bochum: Diese Bereiche bleiben weiterhin beleuchtet

Doch für Lauf- und Sicherheitsflächen gelten die Einschränkungen nicht. Denn die Parkplätze und barrierefreien Eingänge müssen aus Sicherheitsgründen weiterhin beleuchtet bleiben. „Die Verkehrsflächen auf dem Europaplatz werden zudem weiterhin über die städtischen Laternen ausgeleuchtet“, heißt es weiter.

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Anfang September soll dann ausgewertet werden, wie viel Energie durch die ausgeschalteten Lichter eingespart werden konnte und ob die Maßnahme ihren Zweck erfüllt.

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Auch andere Städte in NRW wollen laut der „Tagesschau“ Energie sparen. So bleiben die 78 blauen Strahler und 20 goldenen Lichter des Gasometer in Oberhausen künftig ab 23 Uhr dunkel. In Duisburg bleiben das Rathaus und das Theater nachts unbeleuchtet. Auch der Rheinturm in Düsseldorf könnte bald dunkel bleiben. Die Stadt habe hier aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Ob neben Bochum, Essen, Oberhausen und Duisburg auch bald andere Wahrzeichen aus dem Revier nachziehen, ist derzeit noch nicht bekannt. (lim)