Bochum

Nach Schraubenzieher-Attacke von Bochum: Jetzt sind neue Details zu der grausamen Tat bekannt

Mit einem Schraubenzieher wurde ein Bochumer schwer verletzt.
Mit einem Schraubenzieher wurde ein Bochumer schwer verletzt.
Foto: Justin Brosch, imago, Montage: DER WESTEN

Bochum. Es war eine der Grauens-Meldungen am Wochenende: In der Nacht zu Sonntag (24 Uhr) hatte ein 52-jähriger Mann einen vermutlichen Einbrecher auf seinem Autohof auf der Carolinenglückstraße entdeckt.

Mann machte sich an Wagen zu schaffen

Der dunkel gekleidete Mann (20) machte sich gerade an einem Wagen zu schaffen. Mit mehreren anderen Männern wollte er den Täter stellen. Doch das endete böse.

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Staatsanwalt Danyal Maibaum verrät grausame Details zur Tat. So sei dem Mann, nicht wie zunächst berichtet, mit einem Schraubenzieher ins Auge gestochen worden. „Er hat zunächst einen Schlag mit einem Werkzeug gegen das Auge bekommen“, so der Bochumer Staatsanwalt gegenüber DER WESTEN.

Mit Schraubenzieher in Hinterkopf gestochen

Im Anschluss habe ihm der Angreifer dann einen Schraubenzieher in den Hinterkopf gestochen. Der 52-Jährige ging blutend zu Boden. Seine Begleiter konnten den Täter festhalten. Dabei wurde der Täter leicht verletzt.

Opfer wurde lebensgefährlich verletzt

Nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus wurde er vorläufig festgenommen. Der verletzte Bochumer wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Eine Mordkommission ermittelt. nach Informationen von DER WESTEN liegt er noch immer mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus.

Täter bislang nicht vorbestraft

Noch am Montag soll entschieden werden, ob der 20-jährige Angreifer vorgeführt werden soll. Er ist bislang nicht vorbestraft. Noch hat er sich nicht zu den Vorwürfen geäußert. Zudem soll ermittelt werden, warum er sich wirklich auf dem Autohof aufhielt. (göt/dso)

 

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