Bautätigkeit in der Stadt hat zugenommen

Eine gestiegene Bautätigkeit kennzeichnet den Immobilienmarkt in Bochum. Das geht aus Zahlen des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor. 2014 wurden 459 Wohnungen fertiggestellt, was einer Steigerungsrate von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Seinen Tiefpunkt hatte der Wohnungsbau in der Stadt 2003 mit nur 222 Fertigstellungen. Seit 2000 wurden 6022 Wohnungen neu gebaut – 16,7 Neubauwohnungen je 1000 Einwohner.

2014 gab es 197 715 Wohnungen für 361 876 Einwohner in der Stadt. Das entspricht knapp 55 Wohnungen je 100 Einwohner. Im Ruhrgebietsschnitt lag das Verhältnis bei 52,3. Ein Großteil der Wohngebäude in Bochum (57,5 Prozent) sind Ein- und Zweifamilienhäuser, weitere gut 42 Prozent Mehrfamilienhäuser. Die Wohnungen sind im Durchschnitt 77,6 Quadratmeter groß, das ist weniger als der Durchschnitt (82,1 Quadratmeter) im Ruhrgebiet.

Von den 58 586 Wohngebäuden (2011) wurden 22 179 (38 Prozent) in den Wiederaufbau- und Wirtschaftswunderjahren von 1950 bis 1969 errichtet. Mehr als 28 Prozent der Gebäude zählen mit einem Baujahr von 1950 und früher zu den älteren Gebäuden. Gut 21 Prozent stammen aus dem Zeitraum zwischen 1970 und 1989. 12,7 Prozent wurden seit 1990 gebaut.

Ebenfalls aus den Zensus-Zahlen geht hervor, dass der Anteil der leer stehenden Wohnungen mit 3,7 Prozent niedriger war als in der Metropole Ruhr (4,3 Prozent). Der Anteil der Wohnungen, in denen der Eigentümer selbst lebt, lag bei 28,5 Prozent (Ruhrgebiet: 32,3 Prozent).

 
 

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