„Bauplanung kann den Ortsteil stärken und verjüngen“

Altenbochum/Laer..  Beifall für die Bebauungspläne gibt es von der SPD Altenbochum: „Der Vorstand begrüßt das Vorhaben auf dem Brachgelände an der Feldmark als Beitrag zu einer zukunftsgerichteten Entwicklung von Stadt und Ortsteil“, soweit Ulrich Wicking.

Der Ortsverein sieht die auf dem Areal zwischen Feldmark, Immanuel-Kant-Straße, Eichendorffweg und Sheffield-Ring in den kommenden Jahren geplanten Wohnungen und Eigenheime als Chance, die Abwanderung bauwilliger Bochumer in Neubaugebiete der Nachbarstädte zu verhindern. Zudem könnte die Infrastruktur Altenbochums gestärkt werden.

Obendrein könnte das Wohnraumangebot vor allem für junge Familien, Studenten der ev. Fachhochschule (die ihre Erweiterung plant) zur Verjüngung des Stadtteils beitragen. Wicking: „Ob das gelingt, hängt nach Auffassung des Ortsvereins-Vorstands etwa von der Bebauungsdichte, einem akzeptablen Verkehrskonzept und ausreichenden Freiflächen ab – es geht also um das Wie der Planung.“

Deshalb sei der intensive Dialog mit den Bürgern im Vorfeld der Bebauungsplanung notwendig. Die Altenbochumer SPD wolle sich erst nach Gesprächen mit Bewohnern und Vereinen positionieren. Dazu hat sie eine Arbeitsgruppe eingesetzt.

Die CDU-Ratsfraktion spricht sich nach einer Sitzung „tendenziell für eine geordnete Bebauung in diesem Bereich aus“, erklärt Elke Janura, Vorsitzende des AK Stadtentwicklung. Allerdings seien aus Sicht der Fraktion Modifikationen nötig, etwa aufgelockerte Bebauung in kleineren Objekten und ein Verkehrskonzept.

Janura: „Die CDU-Fraktion wird sich in einer gesonderten Sitzung mit dem Ergebnis des Arbeitskreises auseinander setzen und eine abschließende Meinung bilden.“

 

EURE FAVORITEN