Autofahrer stirbt nach Kollision mit Sattelschlepper auf A40

Die Autobahn 40 musste in der Nacht gesperrt werden.
Die Autobahn 40 musste in der Nacht gesperrt werden.
Foto: Werner
Mehrere Unfälle sorgten seit Mittwochabend für lange Staus auf der A40. In der Nacht hatte ein Autofahrer laut Feuerwehr ein Stauende übersehen und war mit einem Lkw kollidiert. Die Feuerwehr musste den Fahrer aus dem eingeklemmten Fahrzeug befreien. Der Fahrer starb später im Krankenhaus.

Bochum/Dortmund. Auf der A40 hat es in der Nacht zu Donnerstag und in den Morgenstunden mehrere Unfälle gegeben. Im Berufsverkehr staute sich der Verkehr zwischen Dortmund und Bochum laut WDR-Verkehrsfunk auf bis zu zehn Kilometern. Am Vormittag musste die A40 wegen Ermittlungen zum Unfall nochmals gesperrt werden.

Bereits am späten Mittwochabend ist es auf der A40 Richtung Dortmund zwischen der Ausfahrt Ruhrpark und Lütgendortmund zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein Pkw hatte laut Feuerwehr das Stauende zu spät erkannt und war mit einem Sattelschlepper kollidiert. Die Feuerwehr musste ausrücken, um den Fahrer aus dem Auto zu befreien, das sich teilweise unter dem Lkw befand. Der Fahrer war so eingeklemmt, dass das Autodach komplett abgetrennt werden musste. Ein Feuer, das während des Rettungseinsatzes im Motorraum entstand, erschwerte kurzzeitig die Rettungsarbeiten. Der 27-Jährige Fahrer wurde umgehend in eine Unfallklinik gebracht, erlag jedoch am Donnerstag seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte.

Aufräumarbeiten dauerten Stunden

Die A40 war zum Unfallzeitpunkt (circa 23.40 Uhr) bereits voll gesperrt, da ein Lkw, der Bierdosen-Deckel transportierte, Feuer gefangen hatte. Die Aufräumarbeiten dauerten Stunden. (we)