Armin Rohde kehrt als Cyrano de Bergerac zurück

Jürgen Boebers-Süßmann
Armin Rohde (Cyrano), Ronny Mirsch (Valvert). Foto  Arno Declair
Armin Rohde (Cyrano), Ronny Mirsch (Valvert). Foto Arno Declair
Foto: waz

Bochum. Ab April kehrt der fechtende und dichtende Liebhaber Cyrano de Bergerac auf die große Bühne zurück. Wieder in der Hauptrolle: Publikumsliebling Armin Rohde.

Es war DER Publikumsrenner in der ersten Spielzeit Anselm Webers am Schauspielhaus: Die Rede ist von Katharina Thalbachs Einrichtung von „Cyrano de Bergerac“ mit Armin Rohde in der Titelrolle. Auch wenn die meisten Theatergänger nun dachten, das Stück sei nach Dutzenden ausverkaufter Vorstellungen inzwischen abgespielt – weit gefehlt! Ab April kehrt der fechtende und dichtende Liebhaber auf die große Bühne zurück: Armin Rohde hat wieder mal den richtigen Riecher!

Zum „Cyrano“ hatten sich in der Schauspielhaus-Saison 2010/11 zwei alte Freunde und Kollegen in Bochum verabredet. Beide haben im Schauspielhaus tragende Rollen gespielt, doch diesmal hatte Armin Rohde in der Regie von Katharina Thalbach den „Cyrano de Bergerac“ in dem gleichnamigen Stück von Edmond Rostand geprobt. An der romantischen Liebesgeschichte interessierte Thalbach weitaus mehr als nur die markante Nase dieses Mannes: der unkonventionelle und mutige Freigeist Cyrano schrieb seiner angebeteten Roxane die schönsten Liebesbriefe – und, in seinem Wunsch, zum Mond zu fliegen, erträumte er auch die ersten Science-Fiction-Geschichten Europas.

Publikum in Scharen

Die Einrichtung, in der neben Armin Rohde Nadja Robiné, Nicola Mastroberardino, Bernd Rademacher, Krunoslav Šebrek, Roland Riebeling, Werner Strenger, Friederike Becht, Dimitrij Schaad und Ronny Miersch mitwirken, wurde von der Theaterkritik nicht gerade in den Himmel gehoben („... und so endet das Stück, das nicht unwesentlich von der Kraft der Poesie kündet, am Ende als reichlich vergagtes Boulevardtheater“, schrieb die WAZ über die Premiere Ende Januar 2011). Aber das tat dem Publikumszuspruch natürlich keinen Abbruch. Die Leute kamen in Scharen. Und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass dieser Effekt sich ab April erneut einstellen wird.

Karten für die April/Mai -Vorstellungen gibt’s ab Freitag, 9. Februar, im Vorverkauf (Theaterkasse 0234/3333-5555, Wahlabonnenten können ihre Gutscheine ab dem 7. Februar einlösen). „Cyrano“ wird gespielt am 4. April (19.30 Uhr), 8. April (19 Uhr), 22. April (19 Uhr), 30. April (19.30 Uhr), 13.Mai (17 Uhr) und 28. Mai (17 Uhr). Weitere Termine sind in Planung.