Arbeitskreis Verkehr ruft zum Radfahren auf

Vor rund einer Woche ist „Stadtradeln“ gestartet. Seitdem radelt Bochum im sportlichen Wettstreit mit anderen Kommunen um die Wette. Es geht darum, möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen.

Im Vergleich zu den Nachbarstädten ist aber noch Luft nach oben, liegt Bochum – nicht gerade als Fahrradstadt berühmt – mit rund 8000 Radkilometern noch auf dem vierten Platz weit hinter Essen (27 000), Gelsenkirchen (24 000) und Dortmund (11 000).

Der Arbeitskreis Verkehr, der selbst im Team der Bochum-Agenda 21 mitfährt, ruft daher alle Bochumerinnen und Bochumer auf: Bilden Sie ein Team (ab zwei Personen) oder schließen Sie sich einem der bestehenden 19 Teams an.

Schulklassen können mitmachen

Teilnehmen können alle, die in Bochum wohnen, arbeiten oder zur Schule/Hochschule gehen. Mitmachen können auch Schulklassen, Unternehmen, Organisationen, Vereine, Stadtteile, Nachbarschaften – soweit sie Teams bilden oder sich Teams anschließen.

„Wir wollen nicht nur Bochum im Städte-Ranking nach vorne bringen“, sagt Niels Funke, Sprecher des Arbeitskreises Verkehr, „sondern zusätzlich als Städte in der Metropole Ruhr gemeinsam für das Ruhrgebiet antreten. Damit wollen wir deutliche Impulse und Zeichen für die Bedeutung des Fahrrads als Verkehrsmittel für das Freizeit- und auch für das Alltagsradeln in Bochum und in der Metropole Ruhr setzen.” Drei Wochen noch bis zum 19. September zählt jeder Radelkilometer: unabhängig davon, ob in Bochum oder in einer anderen Stadt geradelt wird, auch am Urlaubsort.

Egal ob dienstlich oder privat, auf dem Weg zur Schule oder zum Verein. Mitmachen kann auch, wer in Bochum arbeitet, aber nicht wohnt (oder umgekehrt).