Aral plant Raststätte mit Förderturm an der A40

Aral Raststation Beverbach
Aral Raststation Beverbach
Foto: Aral
Einen Rastplatz mit eingebautem stilisierten Förderturm inklusive Aussichtsplattform plant der BP-/Aral-Konzern direkt an der A 40 zwischen Bochum und Dortmund. Rund sechs Millionen Euro sollen investiert werden. Der Bauantrag ist gestellt, Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein.

Bochum. Es tut sich was auf der A 40 in Richtung Dortmund. Die sonst im Vergleich zum Westabschnitt in Richtung Essen eher stiefmütterlich behandelte Strecke wird ordentlich aufgepeppt. BP/Aral plant die modernste und wohl auch ausgefallenste Tankstelle Europas – mit Förderturm. Dort wo sich früher am Parkplatz Somborn Mülltüten türmten ,investiert der Konzern rund sechs Millionen Euro. Aral-Sprecher Detlef Brandenburg erklärt auf WAZ-Nachfrage: „Wir wollen noch in diesem Jahr mit dem Bau starten.“

Die Rastanlage mit 47 Pkw- und 23 Lastwagenstellplätzen wird übrigens die erste Tankstelle auf der A 40 sein, wenn man von Venlo her ins Ruhrgebiet fährt. Genau nach 84,3 Kilometern taucht dann künftig ein stilisierter Zechenturm (versehen mit einer Aussichtsplattform) vor dem Auge des Autofahrers auf, dessen Auto mindestens genauso durstig wie er selbst sein dürfte. Offenbar wollte es sich BP/Aral nicht nehmen lassen, den Zuschlag zur Konzession für diese attraktive Tankstelle zu erhalten. Der Bauantrag ist gestellt, auf die Genehmigung werde zeitnah gewartet.

Alte Bahnbrücke wird abgerissen

Weniger spektakulär, dafür aber für die Autofahrer zunächst mit ärgerlichen Folgen behaftet ist die Aufmöbelung eines rund 1,5 Kilometer langen Abschnitts der A 40 in Fahrtrichtung Dortmund unmittelbar vor der neuen Raststätte. Zwischen den Abfahrten Bochum Werne/Ruhrpark und Dortmund-Lütgendortmund wird Flüsterasphalt und eine nicht mehr benötigte Bahnbrücke der Zechenbahn-Amalia abgerissen (nebenstehende Grafik).

Das hat mehrere Vollsperrungen der Autobahn zur Folge. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, soll es zu einer ersten Sperrung in beiden Richtungen vom Freitag, 13. September, 21 Uhr, an durchgehend bis Montag, 16. September, 5 Uhr, kommen. Hauptgrund hierfür ist die Demontage der Bahnbrücke durch die RWE Service GmbH. Straßen.NRW nutzt dies, um die Bewässerungsanlagen für die neue Fahrbahndecke anzupassen.

Vom 16. bis 19. September kann der Verkehr über verengte Fahrbahnen an der Baustelle vorbeigeführt werden. Erneut voll gesperrt – allerdings nur in Richtung Essen – wird dann von Donnerstag, 19. September, 20 Uhr, bis Montag, 23. September, 5 Uhr. Für die letzte Phase ist von Freitag, 27., 19 Uhr, bis Montag, 30. September, 5 Uhr, diesmal die Richtungsfahrbahn Dortmund komplett gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert.

 
 

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